<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>sportmedienblog</title>
	<atom:link href="http://sportmedienblog.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://sportmedienblog.de</link>
	<description>Ein Blog für Sport, Medien und Sportmedien</description>
	<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 18:40:29 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Jugendarbeit im Eishockey - Desperate Times call for Desperate Measures</title>
		<link>http://sportmedienblog.de/2010/03/04/jugendarbeit-im-eishockey-desperate-times-call-for-desperate-measures/</link>
		<comments>http://sportmedienblog.de/2010/03/04/jugendarbeit-im-eishockey-desperate-times-call-for-desperate-measures/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 18:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RealityCheck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[DEL]]></category>

		<category><![CDATA[Eishockey]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sportmedienblog.de/?p=187</guid>
		<description><![CDATA[Zwei nur auf den ersten Blick singuläre Ereignisse im deutschen Eishockey haben den Blick der Öffentlichkeit mal wieder deutlich auf einen Missstand geworfen, der immer offensichtlicher wird. Der Misserfolg der deutschen Nationalmannschaft im olympischen Eishockey-Turnier mit sage und schreibe keinem einzigen Punkt und die drohende Insolvenz der Kölner Haien lassen Überlegungen über die Zukunft der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei nur auf den ersten Blick singuläre Ereignisse im deutschen Eishockey haben den Blick der Öffentlichkeit mal wieder deutlich auf einen Missstand geworfen, der immer offensichtlicher wird. Der Misserfolg der deutschen Nationalmannschaft im olympischen Eishockey-Turnier mit sage und schreibe keinem einzigen Punkt und die drohende Insolvenz der Kölner Haien lassen Überlegungen über die Zukunft der Jugendarbeit im deutschen Eishockey notwendig werden.</p>
<p>Die DEL rühmt sich gerne, eine der erfolgreichsten Eishockey-Ligen Europas zu sein. Kunststück, mag man sagen, leiden doch die Ligen von sportlich besseren Verbänden in Osteuropa und Skandinavien unter den wirtschaftlich deutlich schlechteren Rahmenbedingungen. Heißt: Selbst ein durchschnittliches deutsches Produkt würde sich in der europäischen Spitzengruppe positionieren, einzig die russische KHL ist dank Oligarchen-Rubel-Millionen vollkommen außer Reichweite.</p>
<p>Auch über die inzwischen doch erkleckliche Zahl an deutschen Profis in der NHL rühmt man sich, und zwar nicht ganz zu unrecht. Jochen Hecht, Marco Sturm, Christian Ehrhoff - alle sind sie Leistungsträger in ihren Organisationen. Hinzu kommen Spieler wie Dennis Seidenberg oder Marcel Goc, die sich ihres Platzes in der besten Liga der Welt sicher sein können.</p>
<p>Doch kratzt man etwas an der Oberfläche, sieht man deutliche Probleme an der Substanz des deutschen Eishockeys. Und immer dann, wenn eine Krise ins Haus steht - wie nun die drohende Insolvenz des Aushängeschilds Kölner Haie - wird einem dies noch bewusster. Denn genau diese Haie überlegen nun, angesichts der Fehlbeträge die Axt dort anzulegen, wo viel Kapital hineinfließt und der Ertrag erst deutlich später herauskommt: Bei der Jugendarbeit.</p>
<p>Daher ist es an der Zeit, über vollkommen neue Wege nachzudenken, um die Jugendarbeit im deutschen Eishockey auf vollkommen andere Füße zu stellen:</p>
<p>Die Abspaltung der Verantwortung über die Elite-Jugendarbeit von den Seniorenklubs.<span id="more-187"></span></p>
<p>Jugendarbeit ist - im deutschen Eishockey wie in eigentlich allen Teamsportarten - vorwiegend Sache der Seniorenklubs. Teams wie die Kölner Haie, die Adler Mannheim oder die Eisbären Berlin betreiben Jugendteams quer durch die Altersgruppen.</p>
<p>Hier werden Spieler aus dem ganzen Bundesgebiet herangezogen und nach Möglichkeit an die Profiteams herangeführt.</p>
<p>Aber genau diese Ausrichtung, diese Unterordnung unter den Profibetrieb, sorgt auch dafür, dass in der Jugendarbeit die Tendenz herrscht, dass Entscheidungen getroffen werden, die unter Ausbildungsgesichtspunkten nicht sinnvoll sind. Ob etwa bei Geldmangel gleich das ganze Projekt in Frage gestellt wird oder einfach nur ein Spieler bei Personalnot zu früh ins kalte Wasser Profimannschaft geworfen wird und hier dann mehr auf der Bank sitzt als auf dem Eis spielt. Oder, weil die Profimannschaft in der Krise steckt und das Geld sowieso nicht so locker ist, die kurze Eiszeit in der städischen Eishalle wieder zum Großteil von der Profimannschaft beansprucht wird.</p>
<p>Zudem erfolgt die Jagd nach den besten Talenten schon zu einem Alter, in dem die Jungspieler besser nicht aus dem heimischen Umfeld gerissen werden sollten, sondern in der gewohnten Umgebung ihrem Sport nachgehen müssten.</p>
<p>Aus diesem Grund ist es Zeit, die Jugendarbeit im Eishockey - aber womöglich auch in anderen kleineren, finanziell weniger gut ausgestatteten Sportarten - radikal umzukrempeln und neu aufzustellen:</p>
<p>Die Jugendarbeit muss weg von der zersplitterten Landschaft des Klubsystems, hin in die organisatorische und finanzielle Verantwortung eines einheitlichen, bundesweiten Verbandes. Ob das dann der DEB ist oder ein von der DEL zu gründender ist dann schlussendlich irrelevant.</p>
<p>Hierzu würden dann zwölf bis sechzehn Elitestützpunkte in der ganzen Republik gegründet (mit natürlich einem regionalen Übergewicht im Süden), die die Ausbildung des Topnachwuchses im Eishockey in allen Altersstufen übernehmen. Angeschlossen sind hieran Sportinternate, in denen die Talente auch abseits des Eises fit für die Zukunft gemacht werden.</p>
<p>Apropos Eis: Wichtig ist, dass diese Stützpunkte mittelfristig über eigene Eisflächen verfügen, über deren Belegung sie vollkommen eigenständig entscheiden können.</p>
<p>Die Mannschaften der Stützpunkte spielen dann in einem eigenen Ligasystem in den jeweiligen Altersstufen, an der Spitze die U19-Liga als höchste Spielklasse des neuen Nachwuchssystems.</p>
<p>Diesem System arbeiten die übrigen Eishockey-Vereine außerhalb der DEL zu, die weiterhin - auf ihrem Level - Nachwuchsarbeit betreiben und die fertigen Spieler erhalten, die im Seniorenbereich keinen Platz in der DEL bekommen. Die DEL dagegen finanziert dieses Elitesystem, zum Teil über festgelegte Prozentsätze der eigenen Einnahmen des Profibetriebs, zum Teil durch neue Sponsoren, die explizit den Jugendbereich fördern. Den Zugriff auf die hier ausgebildeten Spieler könnte für die DEL-Mannschaften über das normale, derzeit praktizierte Modell des freien Marktes oder eine Art Draft oder ein Mischsystem geschehen. Natürlich nicht im klassischen, US-amerikanischen Sinne, da das dortige Modell deutschem Arbeitsrecht nicht standhält, sondern mit entsprechenden Anpassungen. Es ist im übrigen kein Zufall, dass das ganze System zum Teil vom nordamerikanischen System inspiriert ist, in dem die NHL auch keinerlei direkte Jugendarbeit betreibt. Der CHL und der NCAA ist im Gegenzug das Geschehen im Profibereich ebenso relativ egal. So können beide &#8220;Welten&#8221; das Optimum für ihre Bedürfnisse anpeilen.</p>
<p>Ein solches zentralisiertes, vom Profibetrieb autarkes Nachswuchssystem würde einen deutlichen Schritt nach vorne, hin zu mehr Konstanz und Qualität bedeuten. Und die Profiteams könnten sich endlich darauf konzentrieren, zumindest den Spielbetrieb der Profimannschaften in Ordnung zu halten. Von der gesteigerten Qualität und Quantität der Nachwuchsspieler profitieren dann schlussendlich sowohl Nationalmannschaften wie Profiklubs.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sportmedienblog.de/2010/03/04/jugendarbeit-im-eishockey-desperate-times-call-for-desperate-measures/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Sportjournalismus ist eben doch Lokalpatriotismus</title>
		<link>http://sportmedienblog.de/2010/02/14/sportjournalismus-ist-eben-doch-lokalpatriotismus/</link>
		<comments>http://sportmedienblog.de/2010/02/14/sportjournalismus-ist-eben-doch-lokalpatriotismus/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 10:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RealityCheck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sportmedienblog.de/?p=185</guid>
		<description><![CDATA[Ruud van Nistelrooij ist ein absoluter Topstürmer. Auch mit seinen nunmehr 33 Lenzen, auch mit seinen diversen Verletzungen in der Vergangenheit. Keine Frage. Damit man Torschützenkönig von Eredivisie, Premier League, La Liga und Champions League wird, muss man über individuelle Klasse verfügen. Und, wie heißt der Spruch so schön: 
Form is temporary, class is permanent.
Dennoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ruud van Nistelrooij</b> ist ein absoluter Topstürmer. Auch mit seinen nunmehr 33 Lenzen, auch mit seinen diversen Verletzungen in der Vergangenheit. Keine Frage. Damit man Torschützenkönig von Eredivisie, Premier League, La Liga und Champions League wird, muss man über individuelle Klasse verfügen. Und, wie heißt der Spruch so schön: </p>
<p><i>Form is temporary, class is permanent.</i></p>
<p>Dennoch muss man eines anmerken. Den Großteil und Höhepunkt seiner Karriere hat van Nistelrooij mit seiner Zeit bei den absoluten Topklubs Manchester United und Real Madrid sicherlich hinter sich. Auf diesem Niveau wird er noch zwei, mit viel Glück auf der gesundheitlichen Seite sogar drei Jahre abliefern können. Und wenn es anders wäre, wäre er nicht zum Hamburger SV gewechselt.</p>
<p>Trotzdem wird der Transfer von (vorwiegend Hamburger) Medien über Gebühr gefeiert, als sei es die Wiederkehr des Messias - was sicher für den HSV stimmt, aber die Ankunft des heiligen Ruud wird auch zuweilen als größter Transfer der Bundesliga proklamiert.<span id="more-185"></span></p>
<p>Besonders in einem Artikel beim Hamburger Nachrichtenportal <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,677716,00.html">Spiegel Online</a>, im Rausch der zwei spielentscheidenden Tore des Holländers gegen den VfB Stuttgart, entscheidet sich Redakteur Peter Ahrens jegliche Objektivität zugunsten eines Abfeierns des Lokalhelden abzulegen und einen Beitrag zu liefern, der nur als Honig für die von Ergebniskrise und Verletzungsmisere geplagten HSV-Seelen zu gebrauchen ist.</p>
<blockquote><p>Die Liga hat mittlerweile viele Stars: Ribéry, Robben, sogar so ein Verein wie Hannover 96 kann sich einen Edelangreifer wie den Spanien-Profi Koné erlauben. Aber Ruud van Nistelrooy steht noch eine Stufe darüber. Er ist der einzige Weltstar der Bundesliga.</p></blockquote>
<p>Erstens:</p>
<p>Von welchem Nektar hat Herr Ahrens getrunken, Arouna Koné in einem Atemzug mit Franck Ribéry und Arjen Robben zu nennen? Vielleicht hat er ihn mit dem anderen ivorischem Stürmer verwechselt, der allerdings weiterhin in der Premier League spielt.</p>
<p>Zweitens:</p>
<p>Weltstar? Einziger? Nein, van Nistelrooij steht nicht eine Stufe über Ribéry und Robben. Das wird nicht nur aufgrund des Alters deutlich. Ruud van Nistelrooijs Karriere ist so gut wie vorbei, die der Flügelstürmer von Bayern fängt gerade erst richtig an und endet wohl nicht beim FCB aus München. Der Stürmer des HSV mag - aufgrund seiner vergangenen Leistungen - den größeren Namen haben. Leistungsmäßig ist diese Einordnung aber keinenfalls zu rechtfertigen.<br />
Dies zeigt auch sein zeitweiser Rücktritt aus der höllandischen Nationalmannschaft anno 2008, den er damit begründete, dass er unter der Doppelbelastung keine Topleistungen mehr bringen könne.</p>
<p>Zwar mag der Transfer von van Nistelrooij, wie von vielen (Hamburger) Medien richtig erwähnt, eine Zeitenwende darstellen. Aber dieser signalisiert nicht - wie bei Robben und Ribéry - dass absolute Weltklasse auf oder vor dem Höhepunkt ihres Schaffens in die Bundesliga wechselt. Der Transfer des holländischen Topstürmers zeigt vielmehr, dass auch Mannschaften abseits der Bayern gehobene Klasse aus dem Ausland verpflichten können und für diese attraktiv erscheinen. Darüber kann sich der Fan trotzdem freuen, und auch in der bajuwarischen Anhängerschaft goutierte man diesen Wechsel, fordert man doch hier schon häufig mehr Risiko und Qualität bei der nationalen Konkurrenz, um den Stellenwert der Bundesliga insgesamt zu erhöhen. Den Transfer sollte man nicht kleinschreiben in seiner Wichtigkeit, besonders für den HSV, und erfährt somit ein entsprechendes Echo in der Medienstadt Hamburg.</p>
<p>Früher ging es - zumeist aus finanziellen Gründen - für sehr gute Spieler eher ins englische oder spanische Mittelfeld der Liga, Aston Villa, Everton oder Atletico konnten deutsche Meisterschaftskandidaten wie Werder Bremen und eben den HSV um begehrte Spieler ausstechen.</p>
<p>Diese Zeiten mögen nun tatsächlich, aufgrund der veränderten Steuer- und Finanzsituation, vorbei sein. Dies signalisiert der Transfer von Ruud van Nistelrooij zum HSV. Aber van Nistelrooij ist kein Robben und schon gar kein Ribéry. Ruud van Nistelrooij ist schon gar nicht eine Klasse über diesen. Ruud van Nistelrooij ist eine Klasse unter diesen, zusammen mit hervorragenden Spielern wie Mark van Bommel, Jefferson Farfan oder Claudio Pizarro. Zuweilen Weltklasse, aber eben in der Spitze nicht mehr konstant genug.<br />
Insofern war der Transfer von <b>Rafael van der Vaart</b> zum HSV eher der Kategorie Ribéry und Robben zuzuordnen.</p>
<p>Und an dieser Einordnung ändert sich auch nichts, sollte &#8220;Van the Man&#8221; am 24. Spieltag die Bayern mit vier Toren von der Tabellenspitze schießen.</p>
<p>Diese Episode zeigt leider erneut, dass im Sportjournalismus zuweilen der Lokalpatriotismus die objektiven Sinne vernebelt, ja vernebeln muss - weil die Leserschaft gerade dieses &#8220;Abfeiern&#8221; lesen möchte. Der Sportjournalismus gefangen zwischen seriösem, objektiven Journalismus und emotionaler Begleitberichterstattung der Events.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sportmedienblog.de/2010/02/14/sportjournalismus-ist-eben-doch-lokalpatriotismus/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>DFB-Pokal: Werder - Hoffenheim</title>
		<link>http://sportmedienblog.de/2010/02/09/dfb-pokal-werder-hoffenheim/</link>
		<comments>http://sportmedienblog.de/2010/02/09/dfb-pokal-werder-hoffenheim/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 19:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RealityCheck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[DFB-Pokal]]></category>

		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

		<category><![CDATA[Liveblogging]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sportmedienblog.de/?p=184</guid>
		<description><![CDATA[[22.24 Uhr] Endstand 2-1 Kein überragend gutes Spiel, aber doch überdurchschnittlich. Hoffenheim war nur etwa eine halbe Stunde im Spiel, ansonsten war Bremen ständig überlegen, ohne das Spiel frühzeitig abzuschließen.
Marko Marin mit einigen guten Impulsen nach vorne. Wenn er seine Fallsucht noch etwas mehr in den Griff bekommt und einen Hauch effektiver spielt, ohne seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>[22.24 Uhr] Endstand 2-1</b> Kein überragend gutes Spiel, aber doch überdurchschnittlich. Hoffenheim war nur etwa eine halbe Stunde im Spiel, ansonsten war Bremen ständig überlegen, ohne das Spiel frühzeitig abzuschließen.</p>
<p>Marko Marin mit einigen guten Impulsen nach vorne. Wenn er seine Fallsucht noch etwas mehr in den Griff bekommt und einen Hauch effektiver spielt, ohne seine Unberechenbarkeit zu verlieren, kann das ein ganz großer werden. Hugo Almeida mit einem guten Auftritt nach der Einwechslung.</p>
<p>Hoffenheim bleibt in dem Loch, in dem sie seit einiger Zeit hängen. Anstatt nach der guten Vorrunde 2008/09 den nächsten Schritt nach vorne zu machen, hat man seit einem Jahr zwei, drei Schritte nach hinten gemacht. Die Verletzungen bei wichtigen Spielern wie Tobias Weis oder Demba Ba kann man schlicht nicht auffangen.</p>
<p>Werder Bremen unter dem Strich verdient im Pokal-Halbfinale.<span id="more-184"></span></p>
<p><b>[22.22 Uhr]</b> Ganze zwei Minuten Nachspielzeit.</p>
<p><b>[22.17 Uhr]</b> Salihovic schießt neuerding auch Freistöße aus dem eigenen Strafraum direkt auf&#8217;s Tor.</p>
<p><b>[22.15 Uhr]</b> Es ist unglaublich, was sich Mertesacker und Naldo für Stellungsfehler in der Rückwärtsbewegung leisten.</p>
<p><b>[22.10 Uhr]</b> Carlos Eduardo knapp vor dem Platzverweis. Legt die Hand nach einem Foul an ihm an Marin an - der allerdings auch recht auffällig fällt. Schiri Sippel nur mit Gelb.</p>
<p><b>[22.07 Uhr] Werder 2-1</b> Nächster Einwechselspieler. Almeida rummst den Ball von der Strafraumgrenze ins Tor.</p>
<p><b>[22.04 Uhr] Ausgleich Hoffenheim, 1-1</b> Tagoe mit dem Ausgleich, erster Ballkontakt, Tor. Flanke von Eichner, Kopfball Tagoe - komplett allein gelassen in der Mitte.</p>
<p><b>[22.02 Uhr]</b> Das Spiel ergeht sich seit zehn Minuten nunmehr in Mittelfeldgeplänkel. Mesut Özil, weiterhin total formschwach, geht. Almeida kommt. Bei Hoffenheim kommt Tagoe für Vukcevic.</p>
<p><b>[21.52 Uhr]</b> Chance zur Vorentscheidung: Marin wuselt sich diesmal auf Rechts durch die Masse, bringt den Ball zu Pizarro, der frei vor dem leeren Tor steht - und der den Ball nicht kontrollieren kann.</p>
<p><b>[21.50 Uhr]</b> Offener Schlagabtausch in den ersten zehn Minuten des zweiten Abschnitts. Werder weiter mit größerer Stringenz zum Tor, aber entschieden ist dieses Spiel noch lange nicht, auch wenn die großen Torchancen fehlen.</p>
<p><b>[21.39 Uhr]</b> Marin. Wow. Wuselt sich durch die Abwehrreihen, zieht nach innen und zwirbelt den Ball mit einem gefühlvollen Lupfer Richtung Toreck. Nur dank einer guten Parade von Hildebrand, der sich ganz lang macht, steht&#8217;s nicht nach nur einer Minute der zweiten Hälfte schon 2-0.</p>
<p><b>[21.36 Uhr]</b> Und weiter geht&#8217;s.</p>
<p><b>[21.31 Uhr]</b> Bremen stärkt die Defensive und wechselt Tim Wiese aus. Nein, im Ernst: Der Werder-Torwart mit einem eingeklemmten Nerv, kann nicht weiter machen. Vander kommt rein.</p>
<p><b>[21.22 Uhr] Halbzeit, Werder führt 1-0</b> Hoffenheim war über die ersten dreißig Minuten de facto nicht im Spiel. Bremen überlegen, konnte aber kaum Gefahr vor dem Tor erzeugen. Durch einen Stadard folgte dann die Führung.<br />
Und mit dieser Führung war der Bruch im Spiel da, auf beiden Seiten. Hoffenheim legte den Gang ein, kam zu Chancen, auch wenn die Führung der Bremer nicht in Gefahr schien.<br />
Beide Mannschaften fehlt bisher die Präzision in der Vorwärtsbewegung, weshalb oftmals gute Angriffe spätestens am oder im Strafraum noch vor dem Abschluss enden.</p>
<p><b>[21.14 Uhr]</b> Hoffenheim nach dem Gegentor mit der Reaktion. So viel Zug zum Tor gab&#8217;s in der knappen halben Stunde zuvor nicht einmal. Aber auch hier fehlt die Präzision in zum Teil hochgefährlichen Kontern, weshalb keine wirklich zwingende Chance bei heraus springt.</p>
<p><b>[21.08 Uhr]</b> Größte Chance für Hoffenheim. Freistoß nach Handspiel Fritz wird scharf hereingebracht, Nilsson zieht am langen Pfosten per Kopf vorbei. Wiese sieht leicht wacklig aus.</p>
<p><b>[21.01 Uhr] Werder 1 Hoffenheim 0</b> Und der erste Schuss auf&#8217;s Tor ist drin. Naldo per direkt verwandeltem Freistoß von der linken Strafraumkante. Nicht mit purer Gewalt, auch mit Gefühl. Kennt man so von Naldo gar nicht.</p>
<p><b>[21.00 Uhr]</b> Ballbesitz laut Einblendung bei Sky: Bremen 68%, Hoffenheim 32%. Ja, so sieht es auch aus. Schüsse auf&#8217;s Tor aber weiterhin: Null.</p>
<p><b>[20.57 Uhr]</b> Erste Halbchance für Hoffenheims Ibisevic. Im Zweikampf mit Maicosuel wird der Ball von einem Werderaner zu Ibisevic - im Abseits - gelenkt, der auf Wiese zuläuft. Aber mehr als eine Ecke kommt nicht heraus.<br />
Auf solche Situationen könnte Hoffenheims Spielstrategie angelegt sein. Kompakt stehen und auf Fehler der Bremer Hintermannschaft bauen. Könnte nach den letzten Wochen Erfolgsversprechend sein.</p>
<p><b>[20.50 Uhr]</b> Fazit der ersten Viertelstunde: Nur Werder, die aber ihre Angriffe leicht unglücklich, oft unpräzise fahren. Hoffenheim kommt nicht ins Spiel, wirkt schon jetzt so, als hoffe man auf Elfmeterschießen. Der Platz ist es nicht schuld, der für die Bedingungen geradezu erstklassig erscheint.</p>
<p><b>[20.45 Uhr]</b> Enormer Konter von Bremen. Hunt schickt Özil, der allein auf Hildebrand zuläuft. Doch anstatt es selbst zu versuchen, kommt der unpräzise Pass auf Pizarro, der zur Ecke geklärt wird.</p>
<p><b>[20.41 Uhr]</b> Erste Chance für Werder Bremen in Person von Mesut Özil. Fritz wird auf Rechts von Pizarro die Flanke herunter geschickt, der sich an Eichner und Konsorten vorbeikämpft und den Ball in den Rückraum zu Özil bringt - dessen Schuss aber geblockt wird.</p>
<p><b>[20.35 Uhr]</b> Nachtrag: Es war ein Tornetz. Also, ich brauche ein Tornetz, um meinen Bürgersteig schneller vom Schnee zu befreien.<br />
Spiel läuft.</p>
<p><b>[20.34 Uhr]</b> Sky sieht die Aufstellung der Hoffenheimer im Mittelfeld taktisch ein wenig anders als der Kicker, deutlich klassicher im 4-4-2 mit Doppelsechs Gustavo und Salihovic und Eduardo auf Rechts.</p>
<p><b>[20.29 Uhr]</b> Apropos Schnee. Bremen, Pokal und Schnee, da war doch was.</p>
<p><b>[20.28 Uhr]</b> Der Schnee entlarvt, welche Interviews aufgezeichnet und welche live sind. Böser Schnee.</p>
<p><b>[20.26 Uhr]</b> Aufstellungen according Kicker.de:<br />
Werder: Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Pasanen - Niemeyer, Frings - Marin, Özil, Hunt - Pizarro</p>
<p>Hoffenheim: Hildebrand - Ibertsberger, Nilsson, Vorsah, Eichner - Luiz Gustavo - Vukcevic, Salihovic - Carlos Eduardo - Maicosuel, Ibisevic</p>
<p><b>[20.23 Uhr]</b> Mit &#8216;nem Fischernetz (?!?!) wird der Rasen im Weserstadion vom Schnee befreit. Muss ich mir auch mal zulegen.</p>
<p><b>[20.20 Uhr]</b> Guten Abend, mal wieder Liveblogging. DFB-Pokal-Viertelfinale. Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim.</p>
<p>Sky eröffnet die Übertragung nach einem kurzen Plausch zwischen Sebastian Hellmann und Klaus Allofs mit einem Bericht über die heutige Pressekonferenz des DFB zur Nationalmannschaft. Zeigt mal wieder, wie notwendig Sky Sport News ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sportmedienblog.de/2010/02/09/dfb-pokal-werder-hoffenheim/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Warum die Kritik am Sky-Basispaketmodell scheinheilig ist</title>
		<link>http://sportmedienblog.de/2010/02/09/warum-die-kritik-am-sky-basispaketmodell-scheinheilig-ist/</link>
		<comments>http://sportmedienblog.de/2010/02/09/warum-die-kritik-am-sky-basispaketmodell-scheinheilig-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 18:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RealityCheck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sportmedienblog.de/?p=183</guid>
		<description><![CDATA[Angeregt durch eine Falschmeldung der Sat+Kabel, dass Sky angeblich nicht einmal ein Jahr nach Relaunch ein neues Angebotsmodell plane, entzündete sich an vielen Stellen die alte Diskussion um die Paketstruktur des großen deutschen Bezahl-TV-Anbieters erneut. Und natürlich auch diesmal im Mittelpunkt der Kritik: Das Basispaket Sky Welt, welches zwingend abonniert werden muss, um eines der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angeregt durch eine Falschmeldung der Sat+Kabel, dass Sky angeblich nicht einmal ein Jahr nach Relaunch ein neues Angebotsmodell plane, entzündete sich an vielen Stellen die alte Diskussion um die Paketstruktur des großen deutschen Bezahl-TV-Anbieters erneut. Und natürlich auch diesmal im Mittelpunkt der Kritik: Das Basispaket Sky Welt, welches zwingend abonniert werden muss, um eines der Premiumpakete Film, Sport und Bundesliga erwerben zu dürfen.</p>
<p>Doch die Kritik an diesem Modell ist scheinheilig, verkürzend und vor allem kurzsichtig.<span id="more-183"></span></p>
<p>16,90 Euro kostet das Basispaket Sky Welt monatlich, hierfür erhält der Abonnent einen bunten Strauß an Spartensendern, die mal mehr, mal weniger attraktiv erscheinen, aber vor allem eines sind: Geschmackssache.</p>
<p>Oftmals hört man, besonders bei der klassischen Pay-Klientel, dass einen doch &#8220;nur Fußball&#8221; interessiere. Wenn man dann hierfür zuerst ein Abo etwa des Schlagerkanals &#8220;Goldstar TV&#8221; braucht, so erscheint dies auf den ersten Blick hochgradig unverständlich.</p>
<p>Doch es ist nicht der Sinn eines Programmbouquets, dass dem Kunden jeder einzelne der angebotenen Sender gefällt. Ganz im Gegenteil. Der Vorteil von Spartensendern ist gerade, dass man sein Programm auf eine eng abzugrenzende Zielgruppe abstimmen kann und hierbei weniger Kompromisse in Punkto Massenkompatibilität eingehen muss.</p>
<p>Das beste Beispiel hierfür ist wohl der US-Sportkanal <b>ESPN America</b>. Das Programm ist knallhart auf dieses <i>Freakklientel</i> gebürstet, dass man es sich leisten kann, das Programm im englischen Original über den Äther zu schicken. Der Vorteil: Man kann deutlich mehr Spiele ausstrahlen, da man hier enorme Einsparungen in Punkto Produktionskosten spart. Für das eher massenkompatible Programm von Sky Sport ist schon die englischsprachige Übernahme des Programms von NBA TV in den Nachtstunden ein gewisses Problem, kann man doch noch immer aus diversen Ecken harsche Kritik für das Fehlen des deutschen Kommentars hören.</p>
<p>Aber diese klare Ausrichtung auf Zielgruppen sorgt eben auch dafür, dass man einen nicht gerade kleinen Teil der potentiellen Zuschauerschaft schon qua Sendekonzept außen vor lässt. Für diese erscheint dieser Sender somit vollends überflüssig. Und hier kommt man zu dem Konzept des Programmbouquets, dass dem Konzept einer Tüte Gummibärchen gar nicht mal so unähnlich ist.</p>
<p>Ein Pay-Programmbouquet, wie es etwa Sky Welt ist, basiert auf einer breiten Auffächerung des Programmangebots. Natürlich könnte man das angebotene Programm auch komprimieren, auf vermeintliche Highlights reduziert auf deutlich weniger Sendern ausstrahlen. Dies würde zu einer geringeren Wiederholrate führen, aber auch und vor allem: zu einer geringeren Auswahl. Und dadurch finden dann schon wieder Zuschauer mit Interesse an weniger populären Inhalten nicht mehr ihr Programmangebot. Klar, die roten Gummibärchen sind am populärsten. Daher stellen sie auch den größten Anteil in einer Haribo-Tüte. Aber es gibt eben auch Kunden, die die Tüte wegen der weißen Gummibärchen kaufen. Sonst wären die da nicht drin. So schwer es für Rote-Gummibärchen-Esser auch zu kapieren sein mag. Eben Geschmackssache. Würde man nun die weißen Bärchen herausnehmen, weil diese die unpopulärsten sind, kauft kein Weiße-Gummibärchen-Esser - auch wenn es wenige sein mögen - mehr die Tüte, weil er sein Angebot darin nicht wieder findet. Ähnliche Konzepte findet man auch im Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt. Hier kommt auch niemand auf die Idee, die Süddeutsche Zeitung müsse ein isoliertes Abonnement des Sportteils anbieten.</p>
<p>Das Konzept hinter Sky Welt - oder auch bei Kabel Digital Home oder vergleichbaren Paketen anderer Anbieter - ist nunmal, dass für jeden etwas dabei ist und man zu jeder Zeit nach Möglichkeit etwas zum schauen findet. Dieses breite Basisangebot soll die Nutzung des Gesamtangebots steigern, wodurch mittel- und langfristig die Wahrscheinlichkeit einer Kündigung des Abonnenten auch bei höheren Preisen unwahrscheinlicher wird.</p>
<p>Würde man etwa dem Kunden ermöglichen, nur das Bundesliga-Paket zu abonnieren, würde sich die Nutzung im schlimmsten Fall auf 34x neunzig Minuten am Wochenende beschränken - nämlich, wenn der Lieblingsverein spielt. Da wird es schwierig, Preise jenseits der dreißig Euro, die für die Refinanzierung notwendig sind, durchzusetzen.</p>
<p>Nun könnte man einwenden, dass ein Zwangspaket auch nicht garantiert, dass die Nutzung außerhalb des erwünschten Premiumpakets ansteigt. Natürlich nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit ist zumindest nicht gleich null.</p>
<p>Zudem kann niemand ernsthaft behaupten, ihn interessiere wirklich nur Fußball und die Flimmerkiste bliebe ansonsten sechs von sieben Tagen in der Woche kalt. Krimiserien? Sitcoms? Dokus? Cartoons? Filme? Irgendwas wird schon dabei sein, was einem das Basispaket bietet.</p>
<p>Damit aber das Angebot im Basispaket so breit ist, dass wirklich jeder Abonnent zumindest ab und an ein Programm findet, welches ihn interessiert und somit der tiefere Sinn hinter dem Konzept zuschlägt - die generelle Nutzung des Abos zu erhöhen - muss dieses Paket auch wirklich viele Programmfarben abdecken, mögen sie auch nur kleine Bevölkerungsgruppen interessieren. Und dazu gehört dann der Schlagerkanal genauso wie der US-Sportkanal. Das rote wie das weiße Gummibärchen.</p>
<p>Die Kritik am Konzept des Zwangsbasispakets ist daher kurzsichtig, da sie die Notwendigkeit einer hohen Nutzung des Angebots ignoriert. Zudem verdrängt man hierbei, dass in den Kosten des Basispakets auch die Fixkosten, die bei jedem Paket anfallen (wie etwa Personal, Technik und Marketing), enthalten sind.<br />
Kritik an dem Zwangspaket ist daher eigentlich die altbekannte Forderung nach niedrigeren Preisen. Doch hierbei wird verkannt, dass etwa das Bundesliga-Paket auch ohne Sky Welt nicht viel billiger sein könnte. Preise, wie man sie von PREMIERE oder gar arena kannte, waren - wie die Geschichte zeigte - nicht der dauerhaften Refinanzierung der teuren Rechte zuträglich. Die Sender im Basispaket bekommen dem Vernehmen nach deutlich unter 20 Cent pro Abonnent und Monat. 20 Sender mal 20 Cent, macht 4 Euro. Über 12,90 Euro des Preises für Sky Welt gehen daher dieser Milchmädchenrechnung zufolge für Mehrwertsteuer, Fixkosten und Querfinanzierung der Premiumangebote drauf.</p>
<p>Pay-TV hat es schwer in Deutschland. Das Angebot von Sky hat seine Schwächen. Aber es ist nicht das bei vielen so verhasste Basispaket. Ganz im Gegenteil, es ist notwendig für den langfristigen Erfolg. Und es ist besser als sein Ruf.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sportmedienblog.de/2010/02/09/warum-die-kritik-am-sky-basispaketmodell-scheinheilig-ist/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Schlecht gebrüllt, Löw(e)</title>
		<link>http://sportmedienblog.de/2010/02/05/schlecht-gebrullt-lowe/</link>
		<comments>http://sportmedienblog.de/2010/02/05/schlecht-gebrullt-lowe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 22:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RealityCheck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

		<category><![CDATA[Nationalmannschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sportmedienblog.de/?p=182</guid>
		<description><![CDATA[Ob signing fee, ob Bierhoffs Veto, ob Kompetenzgerangel um die U21 - der Grund wabert weiter im Dunkeln, die Konsequenzen sind klar. Die auslaufenden Verträge der Spätzle Connection um Joachim Löw werden nicht wie zuvor von DFB und Löw&#8217;schem Quartett angestrebt und per Handschlag unter Männern vereinbart schon vor der Weltmeisterschaft in Südafrika verlängert.
Doch was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob <i>signing fee</i>, ob Bierhoffs Veto, ob Kompetenzgerangel um die U21 - der Grund wabert weiter im Dunkeln, die Konsequenzen sind klar. Die auslaufenden Verträge der <i>Spätzle Connection</i> um <b>Joachim Löw</b> werden nicht wie zuvor von DFB und Löw&#8217;schem Quartett angestrebt und per <i>Handschlag unter Männern</i> vereinbart schon vor der Weltmeisterschaft in Südafrika verlängert.</p>
<p>Doch was jeder mit etwas gesundem Misstrauen trotz aller Liebesbekundungen auch am heutigen Tage zum Trotz erkennen muss: Allein ein herausragender Erfolg bei der WM dürfte Löw, Bierhoff und Entourage über den Juli hinaus im Sessel halten.</p>
<p>Nicht nur das zerdepperte Porzellan im Rahmen der nun gescheiterten Vertragsverlängerung hat beim DFB erkennbar für Unverständnis und Unbehagen gesorgt. Auch die sportliche, hier vor allem spielerische Entwicklung und Löws Verständnis von Menschenführung sollen auf mehr Widerstand gestoßen sein, als Theo Zwanzigers öffentliches Bekenntnis zum Bundestrainer vermuten ließ.<span id="more-182"></span></p>
<p>Auf Löws bisherige Bilanz als sportlicher Leiter der Mannschaft mit dem Adler auf der Brust ist - trotz souveräner Qualifikation für die WM 2010, trotz Vizeeuropameister-Titel 2008 - durchwachsener, als es auf den ersten Blick den Anschein macht.</p>
<p>Die Europameisterschaft war geprägt von einem auf und ab, die oft herbeibeschworenen, angeblich <i>Deutschen Tugenden</i> waren öfter von Nöten, als es der eigentliche Plan vorsah. Einzig der <i>Blitzkrieg</i> gegen die Portugiesen, als ein überdurchschnittlicher Bastian Schweinsteiger die Weltklasse andeutete, auf die er sich in dieser Saison nun erstmals konstant zubewegt, und die Hintermannschaft um Pepe &#038; Co. überrannte und das Spiel innerhalb kürzester Zeit praktisch im Alleingang für den DFB entschied, ragte positiv heraus. Erwürgten Siegen gegen Österreich und dem Pflichtsieg gegen Polen, dem Last Minute Sieg gegen die Türkei (alle drei nicht bei der WM in Südafrika vertreten) standen Niederlagen gegen Kroatien (auch nicht qualifiziert) und eine Demontration der Stärke der Spanier im Finale gegenüber.</p>
<p>Mit etwas Abstand zum Turnier, zur Euphorie des von Menschen und Medien so herbeigesehnten und herbeigeschriebenen erneuten <i>Sommermärchens</i> muss man konstatieren: Auch beim zweiten Vizetitel des neuen Jahrtausends war ein gewaltiges Portiönchen Losglück vertreten.</p>
<p>Dass sich dann der gebotene <i>Rumpelfußball</i> der EM in der WM-Qualifikation fortsetzte, war dann der nächste Tropfen im Geduldsfass der DFB-Führung.</p>
<p>Erfolgreich, ja. Schön gespielt? Nein.</p>
<p>Aber auch an der sportlichen Bilanz gibt es einige Schönheitsfehler. Zwei Siege gegen den EM-Halbfinalisten Russland, der beim Turnier in den südlichen Alpenländern unter anderem den WM-Mitfavoriten Holland nach Hause geschickt hat, sehen auf den ersten Blick nicht weniger als hervorragend aus. Dass besonders der Auftritt in Moskau aber von einer spielerischen, ja sogar kämpferischen Schlichtheit geprägt war, steht nicht in den Geschichtsbüchern. Die einzige echte Torchance durch Miroslav Klose war dann auch drin, eine Effektivität, die die Russen nicht auf die Straße bekommen haben.</p>
<p>Auf die Vorteile einer <i>effektiven Turniervorbereitung</i> bei Hiddinks Mannschaften braucht man da gar nicht mehr hinzuweisen, wenn man die Stellung der russischen Leistung zur EM bewertet.</p>
<p>Über die sportliche Qualität des Rests der deutschen Qualifikationsgruppe hüllen wir den Mantel des Schweigens.</p>
<p>Was aber viel schlimmer als die sportliche und spielerische Armut unter Löw ist und auch bei so manchem der DFB-Oberen die Alarmglocken zum Klingeln gebracht haben dürfte, ist die abflauende Euphorie im Camp der deutschen Fans. Die miserablen Verkaufserfolge der WM-Tickets sind nicht nur der Sicherheitslage am Kap geschuldet. Hier hat auch die langweilige, wenig inspirierende Spielweise der Löw-Mannen ihren Beitrag geleistet.</p>
<p>Man kann von dem <i>Nicht-Trainer</i> Jürgen Klinsmann halten, was man will. Zu seiner Amtszeit war trotz BILD-Sperrfeuer eine Euphorie, eine Festspiel-Stimmung um die Deutschland-Elf allgegenwärtig. Klinsmann ließ einen offensiven, kreativen Fußball spielen, manchmal mit dem Hang zum defensivnegierenden Wahnsinn, betonte zugleich die positiven Aspekte um die Auswahl. Dieser Funke sprang von Mannschaft auf Publikum über, und von dort wieder zurück auf das Spielfeld.</p>
<p>Löw dagegen fällt inzwischen nur noch durch eine miesepetrige, kalte, berechnende Art auf - sowohl auf wie abseits des Platzes. </p>
<p>Es ist nicht so einfach, sich nunmehr nur auf die Kleidung von Löw und Flick einzuschießen, die mit ihrem hochgeschlossenen Rollkragen-Look ein unterschwelliges Signal der Abwehrhaltung setzen, dessen sie sich womöglich gar nicht bewusst sind.</p>
<p>Durch seine Menschenführung macht sich Löw zudem seit einiger Zeit hochgradig angreifbar. Alles begann mit eben jenem einen Spiel, das ist der Post-EM-Zeit als das beste der Löw-Ära gilt - das Quali-Spiel gegen Russland in Dortmund, als Kevin Kuranyi, verärgert über seinen Tribünenplatz, in der Halbzeit das Stadion fluchtartige verließ. Löw reagierte auf diesen Aussetzer des Simplicissimus, im Gegensatz zur Podolski-Ohrfeige, mit der härtest möglichen Konsequenz - der Verbannung. Zu dieser Zeit bekam der Bundestrainer für diese Entscheidung wenig Gegenwind, einzig die damals selbst nicht vollends vom Stürmer überzeugte Schalker Lobby wagte Widerworte, wenn sie denn noch genug Energie neben den eigenen wirtschaftlichen Problemen fand. Nunmehr aber, Löw ist angeknockt, Kuranyi spielt die Saison seines Lebens, werden diese Leichen von der Flut ans Ufer geschwemmt.</p>
<p>Löws Probleme mit dem Schalker Jermaine Jones sollen hier nur kurz der Vollständigkeit halber erwähnt werden.</p>
<p>Torsten Frings war dann die nächste Kerbe im Löw&#8217;schen Knüppel. Sportlich sicherlich nicht unumstritten, bekam der Bremer Kapitän und essentielle Teil der WM-Mannschaft von 2006 einen Abschied, der nicht viel respektvoller als die Ausbootung des <i>Titans</i> vor der Heim-WM war. Monatelang wurde Frings von der sportlichen Führung der Nationalmannschaft <i>warmgehalten</i>, die Hoffnung geschürt, er können des Sprung trotz Formschwäche und Leistungseinbruch noch in den letzten Zügen vor der Nominierung des Kaders für Südafrika schaffen. Kurz vor dem für die Werderaner wichtigen Heimspiel gegen den FC Bayern bestellte Joachim Löw den <i>Lutscher</i> zum Meeting und teilte diesem mit wenig Worten sein Ende in der DFB-Auswahl mit.<br />
Diese Entscheidung mag sportlich zwar noch verständlich sein, sie ist zumindest aber antizyklisch. Gerade in dem Moment, als Frings sich in einer aufsteigenden Leistungskurve befand, erfolgte die Absage. Nicht, als Frings sich meilentief im Formloch befand.<br />
Fast schon zwangsläufig war es dann, dass der Bremer Sechser dann am Samstag darauf in einer überforderten Mannschaft gegen Bayern eine unterirdische Leistung brachte.</p>
<p>Ein ständiges Ärgernis in Löws Personalentscheidungen ist seine Präferenz für die <i>Stuttgarter Schule</i>. Zwar mag man ihm zu Gute halten, dass die Jugendarbeit des VfB zum Besten gehört, was man in Deutschland finden mag. Was jedoch den eingebürgerten Cacau, der jahrzehntelang nicht mal ansatzweise zur Elite der Liga gehörte, gegenüber dem jetzigen Topscorer Stefan Kießling qualifizierte, konnte wohl außer dem erlesenen Neckarzirkel niemand nachvollziehen. Ähnlich erging es der Personalie Christian Träsch, dessen Nominierung zum Leistungstest nunmehr entgültig die Argumentation ausschließt, dass der Stuttgarter Durchschnittsspieler einzig aufgrund des Personalnotstands bei der Asienreise der Nationalelf zum Auswahlspieler wurde.<br />
Hingegen werden die herausragenden Talente Mats Hummels und Holger Badstuber aus der Bayern-Schule trotz deutlicher Unterbesetzung in der deutschen Defensive für Südafrika weitgehend ignoriert.</p>
<p>Und die nächste Problematik deutet sich schon an. Nach dem langfristigen Ausfall des Leverkuseners Simon Rolfes und der Verbannung von Frings kündigt sich eine Vakanz auf der Sechs neben Michael Ballack an. Als Kandidaten erscheinen - eine Lazarus-artige Wiedererstarkung Thomas Hitzlspergers außen vor - natürlich Bastian Schweinsteiger sowie Sami Khedira. Nimmt man einzig die Leistungsvergleiche heran, wäre das Urteil leicht zu fällen. Der Münchner spielt eine hervorragende Saison und wird auch außerhalb des Bayern-Zirkels mit Lob überhäuft. Auf der Sechser-Position wächst der langjährige Schlendrian zu neuen Höchstleistungen. Sami Khedira kann bisher auch auf eine sehr gute Saison blicken. Doch fehlt dieser Hauch des Außergewöhnlichen, den man bei Schweinsteiger derzeit vernehmen kann. Auch hat die Nummer 31 der Bayern seine Leistungen auch gegen international hochklassige Gegner gebracht, Khediras größte Aufgabe folgt erst noch gegen den FC Barcelona in der CL-KO-Phase.<br />
Doch trotz all dieser Indizien traut man Löw auf breiter Bank zu, dass er Schweinsteiger nicht, wie im Verein, von der linken Flanke in die Mitte versetzen wird. Und dass der Grund Sami K. aus S. heißen könnte, spielt hier wohl nicht nur einen unwesentlichen Grund.<br />
Aber selbst wenn Löw sich doch dazu durchringen könnte, für die WM auf Schweinsteiger als Sechser zu setzen, so ist doch allein die Vermutung, dass Löw solche sachfremden Erwägungen sein Urteilsvermögen beeinflussen könnten, kein gutes Zeichen für das Klima um den Bundestrainer.<br />
Dass er auch sehr ungern sein heimatliches Schwabenland verlässt und sein persönliches Scouting auf die Stadien in Schwaben, Baden und dem Kraichgau konzentriert, tut wiederrum sein übriges.</p>
<p>Joachim Löw hat sich durch seine Menschenführung, seine Personalentscheidungen, ja, gar sein ganzes Auftreten und das seines Stabes - inklusive Oliver Bierhoff, der noch immer nicht verstanden hat, dass in einem Sportverband ein selbstbewusster, kompromissloser Duktus leicht und gerne als arrogant und brüsk missverstanden wird - angreifbar gemacht. Seine sportliche Leistung sorgt ebenso nicht dafür, dass sich die Öffentlichkeit und die DFB-Führung für ihn in die Schussbahn wirft. Dass er in einer solchen Situation nunmehr für sich und seine Mannen eine erhöhte finanzielle Entlohnung für seine Vertragsunterschrift und weitreichendere Kompetenzen für Oliver Bierhoff gefordert hat, lässt eigentlich nur zwei Schlüsse zu:<br />
Entweder legt es Joachim Löw absichtlich auf eine Trennung nach der Weltmeisterschaft an und bereitet diese nun vor, oder aber er überschätzt seine Stellung und lässt sämtliches Gespür für Strömungen und Befindlichkeiten in Fußball-Deutschland vermissen.</p>
<p>Egal, welche Interpretation zutreffen mag, die Konsequenz kann eigentlich nur lauten, dass sich Theo Zwanziger &#038; Co. nach einem Nachfolger umsehen sollten. Und es muss nicht die schlechteste Entwicklung für den deutschen Fußball sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sportmedienblog.de/2010/02/05/schlecht-gebrullt-lowe/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Green &#038; Gold till the Club is sold</title>
		<link>http://sportmedienblog.de/2010/01/31/green-gold-till-the-club-is-sold/</link>
		<comments>http://sportmedienblog.de/2010/01/31/green-gold-till-the-club-is-sold/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 10:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RealityCheck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

		<category><![CDATA[Premier League]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sportmedienblog.de/?p=181</guid>
		<description><![CDATA[So manchem dürfte in den letzten Wochen aufgefallen sein, dass im Umfeld von Spielen des englischen Meisters Manchester United die Schals in den Farben des Ursprungsvereins Newton Heath zu erblicken sind. Doch die Wiederentdeckung der Farben Grün und Gold ist nicht nur dem allgemeinen Retrotrend geschuldet, vielmehr steckt dahinter eine aktuelle Aktion der Fans der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So manchem dürfte in den letzten Wochen aufgefallen sein, dass im Umfeld von Spielen des englischen Meisters <b>Manchester United</b> die Schals in den Farben des Ursprungsvereins <b>Newton Heath</b> zu erblicken sind. Doch die Wiederentdeckung der Farben Grün und Gold ist nicht nur dem allgemeinen Retrotrend geschuldet, vielmehr steckt dahinter eine aktuelle Aktion der Fans der Red Devils.</p>
<p>In dem Fanforum von Man Utd, <a href="http://www.redcafe.net/f6/green-gold-till-club-sold-283255/">RedCafe.net</a>, war in den letzten Wochen einige Bewegung in das Thema gekommen und die dort abgebildete Fahne fand sich dann gegen Hull City auch im Stadion (siehe <a href="http://pitchinvasion.net/blog/2010/01/25/photo-daily-green-gold-till-the-club-is-sold-love-united-hate-glazer/">Pitch Invasion</a>).</p>
<p>Im Carling Cup Rückspiel gegen Manchester City waren die Schals dann schon so prominent im Publikum vertreten, dass selbst DSF-Kommentator Uwe Morawe sich bemüßigt fühlte, diese anzusprechen - ohne den tieferen Hintergrund jedoch zu erwähnen.</p>
<p>Doch die Glazers wären nicht die Glazers, wenn sie nicht selbst aus dieser Gegenbewegung versuchen würden, einen Profit zu schlagen.<span id="more-181"></span></p>
<p>Eine Meldung bei <a href="http://www.mirrorfootball.co.uk/opinion/columnists/the-mole/Manchester-United-plan-to-cash-in-on-fan-fury-with-their-own-official-green-and-gold-merchandise-The-Mole-Column-article306697.html">MirrorFootball</a> berichtet von Plänen des Clubs, offiziell Fanartikel in den Farben von Newton Heath in das Sortiment der Fanshops aufzunehmen.</p>
<p>Dass Man Utd sich diese Guerrilla-Aktion der Fans so zu eigen macht, zeigt zwei Dinge. Einerseits, dass man weiterhin natürlich ein Näschen für Strömungen hat, um diese schnell kommerziell auszunutzen. Hierfür war United schon immer ein Trendsetter, die als erste umfassendes Marketing in den europäischen Fußball brachten. Zweitens jedoch auch, dass man offenbar seitens der Führung diesen Protest nicht ernst nimmt und ihm keine Relevanz zubilligt. Wenn man, durch offizielle Angebote im Fanshop dafür sorgt, dass sich auch unbedarfte Fans ohne Kenntnis der Aktion diesen Schal umbinden und somit zu einem gewissen Gesamtbild beitragen, könnte der Eindruck entstehen, ein Großteil der Anhänger beteilige sich aktiv an der Aktion.</p>
<p>Eines haben diese Fans der Red Devils nun schon erreicht: Sie sind mit ihrem Standpunkt in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Die bunten, ungewöhnlichen Schals fallen inzwischen bei jedem United-Spiel auf. Ob sie ihr eigentliches Ziel - den Verkauf des Clubs, etwa an die Fans - erreichen werden, darf bezweifelt werden. Die Glazers haben schon in der Vergangenheit stoische Ruhe bei Fanprostesten bewiesen, die sie seit der Übernahme begleiteten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sportmedienblog.de/2010/01/31/green-gold-till-the-club-is-sold/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Quoten des britischen Sky Sports analysiert</title>
		<link>http://sportmedienblog.de/2010/01/05/die-quoten-des-britischen-sky-sports-analysiert/</link>
		<comments>http://sportmedienblog.de/2010/01/05/die-quoten-des-britischen-sky-sports-analysiert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 20:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RealityCheck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sportmedienblog.de/?p=180</guid>
		<description><![CDATA[Angeregt durch eine Diskussion im britischen Digital Spy Forum habe ich mir mal die Einschaltquoten der Kanäle von Sky Sports in Großbritannien angesehen. Die User dort ermittelten die Quoten der NASCAR-Rennen, da inzwischen einiges Bangen eingesetzt hat, ob der britischen Pay-TV-Primus auch in Zukunft die populärste US-Rennserie im Programm haben wird.
Was ein User des Forums [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angeregt durch eine Diskussion im britischen <a href="http://www.digitalspy.co.uk/forums/showthread.php?t=1187128&#038;page=2">Digital Spy Forum</a> habe ich mir mal die Einschaltquoten der Kanäle von Sky Sports in Großbritannien angesehen. Die User dort ermittelten die Quoten der NASCAR-Rennen, da inzwischen einiges Bangen eingesetzt hat, ob der britischen Pay-TV-Primus auch in Zukunft die populärste US-Rennserie im Programm haben wird.</p>
<p>Was ein User des Forums herausgefunden hat, indem er die öffentlich zugänglichen wöchentlichen Top 10 Quoten der vier Sportsender mit den Sendeplätzen von NASCAR abgeglichen hat: Kein Rennen erreichte mehr als 31.000 Zuschauer.</p>
<p>Das vorletzte Rennen im NASCAR Sprint Cup Chase am 15. November verbuchte in der sonntäglichen Prime Time sogar nur 19.000 Zuschauer.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist es interessant - auch die grundsätzliche Bewertung des TV-Marktes für Sport TV, auch in Deutschland, betrachtetend - sich einmal die TV-Quoten gewisser Programme bei Sky Sports anzusehen.<span id="more-180"></span></p>
<p>Zuallererst ist natürlich zu sagen, dass der britische Markt nicht eins zu eins auf den deutschen übertragbar ist. Was dort funktioniert, muss nicht zwangsläufig hier funktionieren. Oder was dort scheitert, muss nicht auch in Deutschland scheitern. Trotzdem geben die Erfahrungen des britischen Marktes einigen Aufschluss.</p>
<p><b>Grundsätzliche Unterschiede der deutschen und britischen Quoten</b></p>
<p>Sky Deutschland gibt sehr ungern konkrete Quoten an die Öffentlichkeit. In den letzten Wochen sind zwei Sätze an Zahlen durch die Presse gegangen, die man aber hierfür im Hinterkopf haben sollte. An guten Samstagen (d.h. Bayern spielt nachmittags) schaut eine knappe Million (exklusive Sportsbars) bei den Bundesliga-Spielen um 15.30 Uhr zu (Quelle: <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/344/496658/text/7/">sueddeutsche.de</a>). Gegenüber der <a href="http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&#038;p2=38806&#038;p3=">W&#038;V (via Quotenmeter)</a> nannte Sky-Sportchef Carsten Schmidt Zahlen der Einzelspiele abseits der 15.30 Uhr-Anstoßzeit. So komme das Topspiel am Samstag auf durchschnittlich 575.000 Zuschauer, das späte Sonntagsspiel um 17.30 Uhr auf 537.000 Zuschauer.<br />
Die Champions League werde von rund 800.000 Zuschauern verfolgt. Beim entscheidenden Spiel der Bayern bei Juventus hat Sky wiederum nach eigenen Angaben einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt und die Million geknackt.</p>
<p>Schaut man nun nach Großbritannien - wo Dank der Website des <a href="http://www.barb.co.uk/report/weeklyTopProgrammes/?">BARB</a> weitaus mehr und konkretere Zahlen verfügbar sind - fällt zunächst eines auf. Die Premier League am Sonntag Nachmittag erreicht weitaus bessere Quoten als die Champions League unter der Woche zur Prime Time. Das Topspiel Chelsea gegen Manchester United etwa interessierte am 8. November 2009 2,2 Mio Zuschauer. Am 4. Oktober 2009 erreichte Chelsea gegen Liverpool ca. 1,8 Mio Zuseher.<br />
Die Auftritte von Man Utd (bei ZSKA Moskau) und Liverpool (gegen Lyon) am 20./21. Oktober 2009 erreichten je gut 800.000 Zuschauer. Anders sieht es natürlich in der KO-Phase aus.</p>
<p>In Deutschland ist die nationale Liga somit - was die Quoten angeht - in der Spitze auf Augenhöhe mit der Champions League, die CL überflügelt diese sogar in Einzelfällen. In UK dagegen verbuchen Spiele der Premier League deutlich höhere Quoten.</p>
<p><strong>Die Quoten der Magazinsendungen</strong></p>
<p>Bei der Popularität der Premier League verwundert es auch nicht, dass die Magazinsendungen, die sich mit dieser beschäftigen, ebenso zu den erfolgreichsten im Programm zählen. <i>The Last Word</i>, eine Abschluss- und Analysesendung nach dem letzten Sonntagsspiel, verbucht in der Regel zwischen 200.000 und 450.000 Zuschauern - natürlich abhängig von der Begegnung, die zuvor übertragen wurde. Ähnliche Quoten verbucht <i>Goals on Sunday</i> am Sonntagmorgen. <i>Soccer AM</i>, die Fußball-Comedy-Show am Samstagmorgen, kann sich für zumeist 200.000 Zuseher rühmen.</p>
<p>Richtig interessant wird das ganze nun, wenn man sich die anderen Ligen und Sportarten neben dem Premier League und Champions League Fußball ansieht.</p>
<p><b>Football League, Rugby, Cricket</b></p>
<p>Ein weiteres <i>Mittelgewicht</i> im Sky Sports Portfolio ist die Football League, die diese Saison vom Abstieg der populären Magpies aus Newcastle profitiert und auch mal über eine halbe Million verbuchen kann. Preston gegen West Brom wies am 3. Oktober 331.000 Zuschauer aus. Auch Liga 3 mit Leeds Utd kratzt ab und an an der 500.000er Marke.</p>
<p>Diese Zahlen erreicht Club-Rugby nicht. Weder Rugby Union noch Rugby League, weder Premiership noch Heineken Cup. An guten Tagen schnuppert man an den 300.000, die Regel sind aber maximal 200.000. Genauso sieht es auch mit Cricket abseits der Ashes aus, auch mit englischer Beteiligung.</p>
<p>Boxen hängt an der Grenze - hier finden sich Einträge mit 300.000 Zuschauern, aber genauso auch solche mit nur 100.000. Wohlgemerkt, alle zu &#8220;normalen&#8221; Zeiten, Mitternachts-Fights tauchen in den Top 10 Quoten wie erwartet nicht auf. Klitschko gegen Johnson aus Bern verzeichnete etwa 150.000 Zuschauer.</p>
<p><b>Randprogramme: Wrestling, Golf, Darts, Speedway, La Liga, NFL</b></p>
<p>Dass Wrestling in UK erfolgreich ist, ist bekannt. Wie erfolgreich? Zumeist schaffen die wöchentlichen Shows 80.000 Zuschauer, womit man den Schnitt von La Liga (ausgenommen El Clasico befindet man sich bei etwa 50.000) toppt. Auch European Tour Golf übertrifft man, das auf einem schlechteren Sendeplatz am Nachmittag nur selten in den Top 10 auftaucht und auch dann nur etwa 40.000 Zuschauer verbucht. Läuft mal ein Wrestling-PPV nicht, wie es der Name sagt, im Pay-per-View, sondern im normalen Sportprogramm, holt man - trotz unmenschlicher Zeit Sonntag Nachts - über 100.000 Zuschauer. Somit spielt man in einer Liga mit dem Männer-Finale der US Open, welches dieses Jahr 122.000 Briten zum einschalten bewegte.</p>
<p>Die NFL schaffte bemerkenswerte 135.000 Zuschauer bei ihrem Spiel in London. Ansonsten befindet man sich eher in der 60.000er-Liga mit dem frühen Spiel am Sonntag.</p>
<p>Ein kleines <i>Powerhouse</i> in der <i>Minor League</i> ist Speedway. Keine spektakulären Zahlen, holt man doch konstant Quoten zwischen 90.000 und 200.000.</p>
<p>Die Einschaltquoten des Darts, das auch in Deutschland inzwischen für Aufsehen sorgt, sind nicht einheitlich einzuordnen. Das Finale der Weltmeisterschaft kratzte letztes Jahr knapp an der Million, dafür laufen andere Übertragungen aber auch mal mit unter 100.000 Zuschauern.</p>
<p>Insgesamt ist auch bei Sky Sports in Großbritannien eines erkennbar. Fußball schlägt erstens mal gar nichts, und dann kommt auch noch lange, lange nichts.<br />
Die Champions League ist in der Gruppenphase in Großbritannien deutlich weniger attraktiv als in Deutschland. Kein Wunder, erreichen doch die englischen Vertreter fast immer - Ausnahmen bestätigen die Regel - die späteren Runden und haben mit ihren Grupengegnern selten Probleme.<br />
Die spanische Liga, populärste und auch einzige nicht-britische nationale Liga bei BSkyB, fällt dagegen deutlich ab und bestätigt die deutschen Erfahrungen. Nationaler Fußball, und mag er auch noch so obskur sein (etwa mit Beteiligung von Torquay aus Liga 4) verbucht mindestens vier bis sechsmal bessere Quoten als hochwertiger ausländischer Fußball.</p>
<p>Anders als Deutschland wird in Großbritannien aber auch noch anderem Sport als dem Fußball breitere, regelmäßige Aufmerksamkeit zuteil: Dem Rugby und dem Cricket. Doch auch diese verzeichnen Quoten, die von Zweitliga-Fußball um 100% übertroffen werden.</p>
<p>Dass dann neben dem Boxen das Wrestling zusammen mit Darts und Speedway quotentechnisch herausragt, ist auch bemerkenswert.</p>
<p>Die NFL und auch die zu Anfangs erwähnte NASCAR-Serie verzeichnen bedauerliche Einschaltquoten, auch und gerade zur Prime Time.</p>
<p>Überraschend ist das schlechte Abschneiden des Golfs in einem Land, das neben den USA weltweit die meisten Profigolfer stellt. Aber hier ist eventuell auf die Abwesenheit der US PGA Tour zu verweisen, die BSkyB erst nächste Saison wieder im Programm haben wird.</p>
<p>Eine kuriose Zahl zum Schluss: Die Windhund-Rennen am 17. November 2009 erreichten 39.000 Zuschauer. 20.000 mehr als NASCAR zwei Tage zuvor.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sportmedienblog.de/2010/01/05/die-quoten-des-britischen-sky-sports-analysiert/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wie Shinya Aoki MMA in Verruf bringt</title>
		<link>http://sportmedienblog.de/2010/01/02/wie-shinya-aoki-mma-in-verruf-bringt/</link>
		<comments>http://sportmedienblog.de/2010/01/02/wie-shinya-aoki-mma-in-verruf-bringt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 12:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RealityCheck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[MMA]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sportmedienblog.de/?p=179</guid>
		<description><![CDATA[In Japan ist es seit einigen Jahren Tradition, dass die dortigen Kampfsport-Promotions am Silvesterabend aufbieten, was sie können, und das Jahr mit einem wortwörtlichen Kracher ausklingen lassen. Zuerst war es nur die auch im deutschsprachigem Raum durch die Übertragungen bei Eurosport, den bis dato erfolgreichsten Deutschen Stefan Leko und den leider viel zu früh verstorbenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Japan ist es seit einigen Jahren Tradition, dass die dortigen Kampfsport-Promotions am Silvesterabend aufbieten, was sie können, und das Jahr mit einem wortwörtlichen Kracher ausklingen lassen. Zuerst war es nur die auch im deutschsprachigem Raum durch die Übertragungen bei Eurosport, den bis dato erfolgreichsten Deutschen Stefan Leko und den leider viel zu früh verstorbenen Schweizer Andy Hug recht bekannte K-1 Kickbox-Promotion, folgten dann in den späteren Jahren auch MMA-Veranstalter mit vergleichbaren Supershows, die in den größten Arenen Japans vor nicht selten über 80.000 Zuschauern stattfanden. Oftmals gab es für diese Shows auch sportlich zweifelhafte Kämpfe, etwa zwischen MMA-Kämpfern und Wrestlern, auch andere japanische Berühmtheiten ohne professionellen Kampfsporthintergrund traten ab und an mal in den Ring.<br />
Bekanntestes Beispiel für einen solchen recht zweifelhaften Kampf war das Aufeinandertreffen des ehemaligen Footballers Bob Sapp und des Sumo Yokozunas Akebono bei Dynamite 2003.</p>
<p>Doch neben solchen für den ernsthaften westlichen Sportfan wenig attraktiven Kämpfen findet sich auf den Cards der Japaner auch so manches Kampfsport-Juwel. Doch leider gab es dieses Jahr einen Vorfall, der einen Schatten auf MMA selbst werfen könnte.<span id="more-179"></span></p>
<p>Die diesjährige <b>Dynamite-Veranstaltung</b> am 31. Dezember 2009 stand unter dem Thema DREAM gegen Sengoku Raiden Championship.<br />
<b>DREAM</b> ist der inoffizielle Nachfolger der ehemaligen japanischen PRIDE-Promotion, die nach finanziellen Schwierigkeiten durch die UFC aufgekauft und abgewickelt wurde. Die dadurch vor dem Nichts stehenden japanischen Veranstalter veranstalteten in der Folge eine PRIDE-Abschiedsshow, wurden aber von dem Zuspruch der Fans dazu bewegt, eine regelmäßige MMA-Promotion auf die Beine zu stellen. DREAM war geboren (der frühere Veranstalter von PRIDE hieß Dream Stage Entertainment) und gehört nun zu FEG, dem Eigner von K-1. Bekannte Kämpfer sind der holländische Strikeforce-Schwergewichtschampion Alistair Overeem (dessen Körper natürlich nur aufgrund harten Trainings so aussieht) und eben jener Lightweight Champion Shinya Aoki, von dem hier die Rede ist.<br />
<b>Sengoku Raiden Championship</b> ist die weniger erfolgreiche Konkurrenz von DREAM und wird von World Victory Road veranstaltet.</p>
<p>Ursprünglich war geplant, eine eigene Sengoku Silvestershow abzuhalten; als den Betreibern jedoch der drohende finanzielle Misserfolg absehbar erschien, beschloss man jedoch zusammen mit DREAM eine gemeinsame Show abzuhalten.</p>
<p>Hieraus resultierte, dass man recht kurzfristig einige geplante Kämpfe umwarf und neue ansetzte, um das generelle DREAM vs Sengoku Motiv durch die ganze Veranstaltung zu ziehen. Hierunter fiel auch der Kampf von <b>Shinya Aoki</b>. Am 22. Dezember 2009, also keine zehn Tage vor der Veranstaltung, gab man bekannt, dass Aoki nicht gegen den ebenfalls für DREAM kämpfenden Tatsuja Kawajiri kämpfen werde, sondern mit dem Sengoku Champion <b>Mizuto Hirota</b> in den Ring steigen wird.</p>
<p>Shniya Aoki war, ganz unüblich für einen zurückhaltenden Japaner, sichtlich <i>not amused</i>. Er bezeichnete seinen neuen Gegner als unwürdig für ihn, er sei praktisch unbekannt und er wolle sich lieber mit einem Top-Lightweight-Kämpfer messen.<br />
Schon diese Äußerung, mit der er den Champion einer anderen Promotion als Witzfigur hinstellte, kam in den japanischen Kampfsportkreisen nicht gut an. Was dann aber im und vor allem nach dem Kampf folgen sollte, setzte der ganzen Geschichte die Krone auf.</p>
<p>Der Kampf war, wie es auch die Experten erwartet hatten, eine kurze, einseitige Angelegenheit. Aoki nahm Hirota im Bodenkampf in einen <i>Hammerlock</i>, was im Grunde nichts anderes als der altbekannte Polizeigriff ist (ein Foto des Griffes ist etwa <a href="http://www.sherdog.com/news/news/Aoki-Yoshida-Reign-at-Dynamite-21787">hier</a> bei Sherdog zu sehen). Hirota gab aber nicht auf, weshalb Aoki den Griff weiter anzog. Das Publikum fing nun schon an zu raunen, da Hirotas rechter Arm in immer ungesundere Positionen gebracht wurde. Doch auch dies sorgte, zusammen mit Hirotas verletztem Stolz durch die Vorgeschichte, nicht dafür, dass er den Kampf durch Abklopfen beendete.<br />
Shinya Aoki wurde nun sichtlich wütender, dass sein Gegner so irrational reagierte, und dreht Hirota auf den Rücken, ohne den Griff zu lösen. Vielmehr wandte er noch weitere Kraft auf den Arm auf und dann passierte das unvermeidlich. Hirotas Oberamr gab unter den Druck mit einem Knacks nach, war gebrochen und der Schiedsrichter brach den Kampf sofort ab.</p>
<p>Shinya Aoki sprang auf, feierte kurz und ging dann zu seinem Gegner, der noch immer auf dem Boden lag. Aber nicht, wie man es von MMA-Kämpfern kennt, um zu schauen, dass es ihm gut gehe - nein, er zeigte ihm den Mittelfinger.</p>
<p>Das Publikum bekam in der Folge auch noch sein Fett in Form von Gesten und Beleidigungen weg, bevor Aoki durch die Menschmassen in die Kabinen sprintete.</p>
<p>Damit nicht genug. Die Promoter von FEG und DREAM waren wütend über sein Verhalten und verlangten eine öffentliche Entschuldigung. Gegenüber der <a href="http://www.sherdog.com/news/news/Dynamite-Notebook-Aoki-Apologizes-amp-Overeem-Plans-on-Fedor-21808">Presse</a> setzte Aoki dann aber noch einen drauf.</p>
<blockquote><p>&#8220;When I had his arm behind his back, I could feel it popping,&#8221; Aoki said. &#8220;I thought, &#8216;Well, this guy&#8217;s pride just won&#8217;t let him tap, will it?&#8217; So without hesitation, I broke it. I heard it break, and I thought, &#8216;Ah, there, I just broke it.&#8217; I was stopped afterward, but even if I hadn&#8217;t been, continuing to break it more would have been fine by me.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das war dann leider ein Novum im MMA-Sport. Ein Kämpfer verletzt seinen Gegner absichtlich und ist danach noch stolz drauf.</p>
<p>Solche Vorkommnisse bringen den MMA-Sport in Verruf, der sonst fast immer von gegenseitigem Respekt und großer Kameradschaft zwischen den Kämpfern geprägt ist. Als Frank Mir bei UFC 48 seinem Gegner Tim Sylvia in einem weitaus weniger drastischem Armbar unabsichtlich den Arm brach (was Sylvia im übrigen nicht bemerkte und erst begriff, als die Ärzte ihm die Röntgenaufnahmen zeigten), bemühte sich Mir sichtlich um dessen Wohlergehen und unterließ vor allem solche Aussagen.</p>
<p>Da kann man als MMA-Befürworter sich noch so sehr bemühen, den Sport als das darzustellen, was er ist - denn Verletzungen, auch schwerer Art, gibt es auch in anderen Sportarten - aber solche Auftritte wie der von Shinya Aoki an Silvester reißen mit dem Hintern das ein, was andere vorher mühsam aufgebaut haben. Aoki schadet mit diesem Verhalten MMA und es muss klar gemacht werden, dass solche charakterlich nicht ganz einwandfreien Kämpfer zum Glück die absolute Ausnahme sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sportmedienblog.de/2010/01/02/wie-shinya-aoki-mma-in-verruf-bringt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Sky Spätnachrichten, mit Brian Sullivan</title>
		<link>http://sportmedienblog.de/2009/12/02/die-sky-spatnachrichten-mit-brian-sullivan/</link>
		<comments>http://sportmedienblog.de/2009/12/02/die-sky-spatnachrichten-mit-brian-sullivan/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 19:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RealityCheck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sportmedienblog.de/?p=178</guid>
		<description><![CDATA[Live aus den NBC Studios aus New York, nein, aus der PR-Abteilung des Pay-Senders aus München flatterte nach Börsenschluss um 19.24 Uhr folgende Pressemitteilung herein, die den Abschied von Sky Deutschland CEO Mark Williams zum Ende März 2010 ankündigt.
Mark Williams legt zum 31. März 2010 aus persönlichen Gründen sein Amt als Vorstandsvorsitzender der Sky Deutschland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Live aus den NBC Studios aus New York, nein, aus der PR-Abteilung des Pay-Senders aus München flatterte nach Börsenschluss um 19.24 Uhr folgende <a href="http://www.presseportal.de/pm/33221/1523336/sky">Pressemitteilung</a> herein, die den Abschied von Sky Deutschland CEO Mark Williams zum Ende März 2010 ankündigt.</p>
<blockquote><p>Mark Williams legt zum 31. März 2010 aus persönlichen Gründen sein Amt als Vorstandsvorsitzender der Sky Deutschland AG nieder. Der Aufsichtsrat der Sky Deutschland AG hat heute Brian Sullivan, derzeit Managing Director Customer Group der British Sky Broadcasting Ltd. (BSkyB), mit Wirkung zum 1. Januar 2010 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Sullivan wird in dieser Funktion zunächst drei Monate lang an Williams&#8217; Seite tätig sein, ehe er mit Wirkung zum 1. April 2010 neuer Vorstandsvorsitzender der Sky Deutschland AG wird.</p></blockquote>
<p>Als Grund für Williams&#8217; Abschied werden persönliche Gründe angeführt. Auch wenn diese oft gebrauchte Formulierung Spekulationen Tür und Tor öffnet, sprechen die Anzeichen doch dafür, dass diese auch tatsächlich der Hauptbeweggrund waren. Ebenso zeigt die Personalie Sullivan - anders als es etwa bei den ebenfalls gehandelten Schmidt und de Posch der Fall gewesen wäre - dass das Deutschland-Geschäft weiterhin im Fokus der Mutter News Corp steht und es nicht lokalen Managern ohne längere News-Vergangenheit überlassen wird.<span id="more-178"></span></p>
<p>Schon bei seinem Amtsantritt ließ Mark Williams zwischen den Zeilen durchblicken, was man auch oft in Portraits seiner Person lesen konnte, dass der Job in Unterföhring nicht gerade in seiner Karriereplanung Raum fand. Weniger, weil es ein undankbarer Knochenjob sein konnte, den bisher zahlunwilligen Deutschen hochpreisiges Pay-TV nahe zu bringen, sondern mehr, weil er seinen gerade erst angetretenen Job als Finanzchef des News Corp Europageschäfts mit Sitz in London nur ungern verließ. Zudem wollte er damals nach dem Umzug aus Italien, wo er zuvor bei Sky Italia tätig war, seiner Familie keinen erneuten Ortswechsel zumuten.<br />
Mark Williams sah daher seine Familie nur am Wochenende, und auch diese Trips nach London wurden oft durch die Ereignisse beim damals noch PREMIERE, das knapp vor der Insolvenz stand, beeinflusst.</p>
<p>Williams wurde quasi über Nacht neuer Chef von PREMIERE. Und Murdoch schickte mit ihm einen Finanzexperten für den Job, der schon damals erkennbar nur ein begrenztes Haltbarkeitsdatum auf der Stirn hatte. Es war für ihn der erste CEO-Job, zuvor arbeite er als CFO für Foxtel und News Corp und für Sky Italia als COO. Alles keine strategischen Jobs, keine Jobs für Visionäre. Sondern Jobs für Buchhalter, Rechner, oder in diesem Fall schlichtweg: Retter, Sanierer. Und diesen Job erfüllte Williams auch unbestritten in München. Man kann über den Relaunch als Sky im Juli 2009 geteilter Meinung sein, man kann das Sportprogramm kritisieren - aber die Neuverhandlung der Kreditlinien vor nunmehr fast einem Jahr war das Hauptaufgabengebiet zu diesem Zeitpunkt, um das Unternehmen zu retten, um die Grundlage für diesen Relaunch zu legen. <i>Ohne Moos nix los</i>, sozusagen.</p>
<p>Sky schreibt weiterhin hohe Verluste, was jedoch im Rahmen des Konzeptes bis einschließlich Q3/2010 auch so erwartet wurde. Die Akzeptanz bei den Kunden bezeichnet Sky selbst als &#8220;solide&#8221;.</p>
<p>Nun kommt mit Brian Sullivan erneut ein News Corp Manager, der über Erfahrungen in Murdochs Pay-Reich verfügt. Dieser jedoch kommt - anders als Williams - nicht aus der Finanzecke, sondern aus dem Bereich der Kundenbeziehung und der Produktentwicklung bei BSkyB, einem Bereich, der weitaus höhere Anforderungen an strategische und visionäre Denkweisen stellt.</p>
<p>Sullivan wird in der Pressemitteilung als Mitverantwortlich für den Rollout von Sky+ und Sky+ HD bezeichnet, ein Service, der von vielen als Hauptgrund für den Erfolg von Sky in Großbritannien gesehen wird. Erst mit der breiten, aggressiven Einführung der Festplattenreceiver startete Sky zu diesem Wachstum durch, welches auch heute noch in der Wirtschaftskrise für außergewöhnlich gesunde Steigerungsraten in vielen Bereichen führt. Und genau dieser Rollout steht Sky Deutschland noch bevor, wird im aktuellen Quartalsbericht für das zweite Quartal des kommenden Jahres angekündigt. Zwar gibt es schon jetzt vereinzelte Festplattenreceiver, diese werden jedoch aus verschiedenen Gründen (etwa Komplexität, Kosten) nicht so umfangreich und daher weniger erfolgreich vermarktet, wie es sein könnte und wohl - wenn man sich die Entwicklung des TV-Konsums ansieht - auch nötig ist, um einen Erfolg von Pay TV in einer immer nonlineareren Medienwelt überhaupt noch zu ermöglichen.</p>
<p>Als die ersten Gerüchte aufkamen, dass Williams seinen Posten verlassen möchte, war direkt klar, dass nicht sein Abgang eine Aussage darüber trifft, wie es um Sky bestellt ist - sondern sein Nachfolger. Und der Name Brian Sullivan mit seiner Vita lässt diese positiver erscheinen als man es angesichts der durchwachsenen Quartalszahlen hätte erwarten können. Er wird ein wichtiges strategisches, visionäres Element in die Geschäftsführung bringen, welches diese auch nötig hat, um den Turnaround auch schaffen zu können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sportmedienblog.de/2009/12/02/die-sky-spatnachrichten-mit-brian-sullivan/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Nachrichten sind wie Bundesliga</title>
		<link>http://sportmedienblog.de/2009/12/02/nachrichten-sind-wie-bundesliga/</link>
		<comments>http://sportmedienblog.de/2009/12/02/nachrichten-sind-wie-bundesliga/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 18:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RealityCheck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sportmedienblog.de/?p=177</guid>
		<description><![CDATA[In Medienkreisen gibt es seit einigen Tagen kaum ein anderes Thema. ProSiebenSat1, immerhin die zweitgrößte Senderkette des deutschen Privatfernsehduopols, betrachtet den Nachrichtenanteil im Programm und den Sender N24 als wirtschaftliches Problem, bei dem mehr oder weniger Hopfen und Malz verloren sei. Man habe, anders als der große private Konkurrent RTL viel zu spät in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Medienkreisen gibt es seit einigen Tagen kaum ein anderes Thema. <b>ProSiebenSat1</b>, immerhin die zweitgrößte Senderkette des deutschen Privatfernsehduopols, betrachtet den Nachrichtenanteil im Programm und den Sender <b>N24</b> als <i>wirtschaftliches Problem</i>, bei dem mehr oder weniger Hopfen und Malz verloren sei. Man habe, anders als der große private Konkurrent RTL viel zu spät in den Aufbau der Nachrichtenkompetenz investiert, und nun sei es dafür auch eher zu spät. Besonders heikel wird diese Sichtweise für den Sender und Dienstleister N24, der die Nachrichten für die Senderfamilie produziert und nun vor einem Umbau oder einem Verkauf steht.</p>
<p>Sendergruppen-Chef <b>Thomas Ebeling</b> hat zwar nicht ganz Unrecht, wenn er schlussfolgert, dass man mit Nachrichten kein Geld verdienen könne, sondern nur für gutes Image bei Politikern sorgen könne. Doch leider unterschätzt er die Tragweite der positiven Aspekte eines Nachrichtenangebots für einen Privatsender - trotz der nicht oder schwer refinanzierbaren Kosten.</p>
<p>Insofern sind Nachrichten für einen TV-Sender nicht viel anders als die Fußball-Bundesliga.<span id="more-177"></span></p>
<p>Blickt man zurück, welche Ereignisse für das Image, für die Relevanz des deutschen Privatfernsehens entscheidend waren, kommt man nicht an dem Erwerb der Bundesliga-Rechte durch zuerst RTL, später Sat 1 vorbei. Durch Sport rückt man in den Fokus der Zuschauer, wird als wichtiges Angebot wahrgenommen.</p>
<p>Auch im Ausland ist es ähnlich. Den Aufstieg in die Topliga der US-Networks schaffte der US-Sender Fox durch den Erwerb von NFL-Rechten und einen Geniestreich namens Simpsons. Und eben jener Rupert Murdoch, Eigner von Fox, erwähnte bei so mancher Gelegenheit, dass Sport der <i>Rammbock</i>, etwa für seine diversen Pay-TVs, sei.</p>
<p>Was für Sport von niemandem mehr ernsthaft bestritten wird, dass sich teure Rechte hier womöglich nur über Querfinanzierung mit anderen Formaten rechnen, dass der Gewinn hier eher ideell zu verzeichnen ist, gilt aber genauso für Nachrichten.</p>
<p>Nachrichten - oder allgemeiner formuliert: eigenproduzierte, journalistische Inhalte - müssen für sich selbst gesehen gar nicht Gewinn abwerfen. Es ist vielmehr die Aufgabe der Verantwortlichen, Wege zu finden, wie man die imagefördernden Effekte solcher Angebote überträgt und hier <i>zu Geld macht</i>. Die Wege sind mannigfaltig. Und gerade für eine Senderfamilien, wie es ProSiebenSat1 ist, sollte es ein leichtes sein, diese Möglichkeiten auszuschöpfen.<br />
Ein hochwertiges Nachrichtenangebot sorgt für ein gutes Image, besonders bei gebildeten Gutverdienern, dies zieht dadurch ein entsprechendes Publikum auch für das übrige Programm an, was wiederum zu hochwertigen und entsprechend finanziell potenten Werbekunden führt. Audi statt Klingeltonwerbung. Apple statt Kredit ohne Schufa. <i>Big Brother</i> brachte RTL2 mit seinem zweifelhaften Ruf oft für seine Verhältnisse enorme Einschaltquoten, hat jedoch erkennbare Probleme mit dem Image und ist entsprechend manchmal schwer zu verkaufen und findet nur begrenzt wertige Werbekunden. R-Gespräch-Anbieter als Presenting Partner in der Prime Time etwa. Ein anderes Reality-Format, <i>Deutschland sucht den Superstar</i>, läuft dagegen beim als hochwertiger empfundenen Hauptsender RTL in einem ganz anderen Umfeld, wird wertiger wahrgenommen, mit der Folge, dass hier die A-Liga von Autohersteller bis zu Telekomanbieter vertreten ist.</p>
<p>Das Problem, welches N24 mit sich <i>herumschleppt</i>, ist, dass man in den Besitzverhältnissen nicht wirklich auf eine ruhige Vergangenheit zurückblicken kann und sich daher selten so entwickeln konnte, wie es nötig gewesen wäre. Gegründet noch unter der Ägide Leo Kirchs, dann durch die Insolvenz der Mutter in die Arme von Haim Saban, nun im Portfolio der Investoren Permira und KKR.<br />
Doch wenn man die Verantwortung für die aktuelle Entwicklung nun nur auf die <i>Heuschrecken</i> ablagert, verkennt man andere Ursachen, die dazu führen, dass die aktuelle Führung nun die Geduld mit dem defizitären Programmbereich verliert.</p>
<p>Aus der Ecke des Privatfunks hört man oft das nicht ganz unberechtigte Mantra, dass privatwirtschaftlich finanzierter Journalismus unter der übermächtigen öffentlich-rechtlichen Konkurrenz erdrückt zu werden droht. Aber viel zu lange hat man die Schuld für das eigene Scheitern auf andere geschoben.<br />
Unter dem Eindruck des Informationsangebots von ARD und ZDF hieß die Antwort der privaten Nachrichtenbemühungen, dass man seine Lücke viel zu oft im seichten Wasser gesucht hat - nach dem Motto: Die Informationselite schaut sowieso Tagesthemen, dann machen wir eben Boulevard. Doch diese Resignation führt gerade dazu, dass man sich den Imagegewinnen verweigert, die ein eigenes, hochwertiges journalistisches Angebot haben kann.</p>
<p>Mit Informationsangeboten Marke <i>taff</i> oder <i>RTL2 News</i> gewinnt man - unabhängig von dem eventuellen Unterhaltungswert - eben gerade keine Pluspunkte bei Bevölkerungs- und Zuschauergruppen, die eigentlich nicht von dem Sender erreicht werden, die nicht zur klassichen Zielgruppe gehören. Hier werden Imagegewinne zu Gunsten des <i>audience flows</i> geopfert, ein seichtes Informationsprogramm soll die Zuschauer, die wegen der seichten Dokusoaps an Bord sind, bloß nicht verjagen.</p>
<p>Dass die Konsequenz dann, weil die positiven Aspekte eines Informationsangebots ausbleiben, womöglich ist, dass ein Privatsender die Investitionen hier noch mehr zurückfährt, noch weniger bereit ist, ein Zuschussgeschäft weiter zu unterhalten, ist genauso logisch wie aber auch selbstverschuldet. Eine klassische <i>self-fulfilling prophecy</i>.</p>
<p>N24 als Sender und das journalistische Angebot von ProSiebenSat1 leiden heute unter den ewigen Sparmaßnahmen, die zu einem verkappten Dokusender und Nachrichtensendungen, die leider selten über ein Abspielen von Agenturmeldungen hinausgehen, führten. Dass hiervon keine positiven Imageeffekte bei Entscheidern, bei gut gebildeten Zuschauergruppen, bei Eliten mit hohen Einkommen ausgehen, ist fast zwangsläufig. Das klassische Segment der <i>Breaking News</i> erstreckt sich bei N24, aber auch bei der Konkurrenz, außerhalb der Kernzeiten, die sich immer mehr auf die Morgen- und Mittagsstunden konzentrieren, einzig auf die redaktionelle Bestückung des Laufbands. In den Vollprogrammen werden Informationsstrecken immer mehr zusammengekürzt. Der Weg zum seelenlosen Abnudelkanal ist dann leider nicht mehr weit.<br />
Die letzten Jahre wurde die Axt schon immer öfter an die journalistische Qualität bei ProSiebenSat1 und hier besonders N24 angelegt. Man möchte fast meinen, dass nun endlich, da es in einem solchem Zustand ist, der Führung ein Argument an die Hand gegeben ist, das ungeliebte Stiefkind vollends vor die Tür zu setzen.</p>
<p>Und man möchte es daher N24 fast wünschen, dass man den Weg aus dieser Sendergruppe findet. Unter die Arme eines anderen Anbieters, die diese Synergien, diese positiven Imageeffekte weitaus besser zu nutzen und zu schätzen weiß. Der bereit ist, für diese Imagegewinne auch gewisse Verluste zu akzeptieren, weil er weiß, dass er diese bei seinen anderen Angeboten zurück erhalten wird. Einzig der Glaube hieran fällt schwer, nicht zuletzt, da der deutsche Medienmarkt sowieso derzeit am Boden liegt und eine langfristige Zukunftsoption einiger Fantasie bedarf. Dass man jemanden findet, der zu weiß, dass Nachrichten, eigene journalistische Angebote für einen ernstzunehmenden TV-Sender mindestens genauso wichtig wie Bundesliga sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sportmedienblog.de/2009/12/02/nachrichten-sind-wie-bundesliga/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
