Es ist immer wieder erstaunlich, wie deutsche Politiker (obwohl, seien wir fair: Politiker generell) und manche Medien reagieren, wenn sie mit irgend etwas Neuem in Kontakt kommen. Bevorzugt, wenn es sich um Importe aus den USA handelt, oder es sich an Jugendliche und junge Erwachsene richtet.
Generationenkonflikt ahoi. Antiamerikanismus los.
Ein aktuelles Beispiel sind die deutschen Reaktionen auf die Ultimate Fighting Championship, die in Köln nun ihren ersten Event auf deutschem Boden austragen wird. Exemplarisch seien hier einige Äußerungen angeführt, die ich in einem Artikel der Westfälischen Rundschau gefunden habe. Es sind aber beileibe nicht die einzigen, aber die meisten gehen leider in die selbe Richtung.
Los geht es schon im ersten Satz des Artikels.
Zwei Menschen, ein Käfig und drinnen ist fast alles erlaubt[.]
Das alte Vorurteil, an dem die UFC aber auch nicht ganz unschuldig ist. Schließlich bewarb man sein Produkt zu Beginn noch mit dem martialischen (und schon damals falschen) Ausruf: There are no rules! Blödsinn natürlich, da schon damals einiges geregelt und nicht erlaubt war. Nicht zuletzt die Art und Weise, wann ein Kampf beendet war.
Heutzutage ist diese Aussage aber noch unzutreffender als damals. Die UFC suchte nach einigen fiananziellen Problemen und der Übernahme durch Zuffa den Weg in den Mainstream. Dies ging nur, indem man in den großen Städten, den Eventtempeln der USA Kämpfe abhalten konnte.
Da aber damals der Ruf auch in den USA alles andere als gut war, ging dies nur über den Weg der Zusammenarbeit mit den Athletic Commissions der Einzelstaaten. Hier nahm die Sportkommission von New Jersey zusammen mit Kalifornien eine Vorreiterrolle ein. In langwieriger Kleinarbeit erstellte man die Mixed Martial Arts Unified Rules of Conduct. Liest man sich dieses Regelwerk durch, fällt einem eines sofort auf: Die lange Verbotsliste.
The following are fouls and will result in penalties if committed:
1. Butting with the head;
2. Eye gouging of any kind;
3. Biting or spitting at an opponent;
4. Hair pulling;
5. Fish hooking;
6. Groin attacks of any kind;
7. Intentionally placing a finger in any opponent’s orifice;
8. Downward pointing of elbow strikes;
9. Small joint manipulation;
10. Strikes to the spine or back of the head;
11. Heel kicks to the kidney;
12. Throat strikes of any kind;
13. Clawing, pinching, twisting the flesh or grabbing the clavicle;
14. Kicking the head of a grounded fighter;
15. Kneeing the head of a grounded fighter;
16. Stomping of a grounded fighter;
17. The use of abusive language in fighting area;
18. Any unsportsmanlike conduct that causes an injury to opponent;
19. Attacking an opponent on or during the break;
20. Attacking an opponent who is under the referee’s care at the time;
21. Timidity (avoiding contact, or consistent dropping of mouthpiece, or faking an injury);
22. Interference from a mixed martial artists seconds;
23. Throwing an opponent out of the fighting area;
24. Flagrant disregard of the referee’s instructions;
25. Spiking an opponent to the canvas on his or her head or neck.
Irre ich mich, oder handelt es sich hier nicht um einen Sport, in dem fast alles erlaubt ist?
Dass dies dann auch bei gebildeten Menschen, wie etwa Prof. Dr. Ulrich Sprick, ärztlicher Direktor der LWL-Klinik in Dortmund, nicht ankommt, wundert mich aber doch.
„Hier wird ein falsches Modell der Konfliktlösung demonstriert”, so der Psychologe und Psychiater. „Normalerweise gibt es bei sportlichen Wettkämpfen ein klares Regelwerk und das Gebot der sportlichen Fairness”, sagt Sprick. Gerade dadurch lerne man ja aus dem Sport auch fürs Leben. „Das kann ich bei Ultimate Fighting allerdings nicht erkennen.”
Es gibt bei Mixed Martial Arts sehr wohl Regeln. Siehe oben. Diese Regeln sind mindestens so umfangreich wie die des Boxens oder anderer gesellschaftlich etablierter Kampfsportarten. Dass Sprick allerdings den Sportlern sportliche Fairness abspricht, zeugt von einer hoffnungslosen Ignoranz. Offenbar hat er noch nie einen MMA-Kampf bis zum Ende gesehen - nein, wichtiger: Über das Ende hinaus. Denn wie man nach vielen Kämpfen sehen kann (aufgrund urheberrechtlicher Bedenken verzichte ich hier auf Links zu YouTube, der interessierte Leser dürfte ohne Probleme fündig werden), umarmen sich die Kämpfer, der siegreiche tröstet den unterlegenen, nach KOs kümmert sich der Sieger um seinen Gegner und stellt sicher, dass es ihm gut geht.
Im Gegensatz zum Boxen herrscht bei MMA wenig Unfairness im Kampf. Sind absichtliche Tiefschläge, zu hoch gezogene Hosen, schlecht geschnürte Handschuhe, ewiges Klammern und sogar auch Beißen beim Boxen keine Seltenheit, erscheint der angeblich so unfaire Sport MMA dagegen wie ein Knabenchor.
Auch wird die Gefährlichkeit des Sports oftmals (absichtlich?) überschätzt:
„Als ich Bilder von diesen Männern gesehen habe, die sogar noch auf den Gegner eintreten, wenn er am Boden liegt, sind mir spontan die Schläger eingefallen, die auf den Rentner in der Münchner U-Bahn eingetreten haben,” so Ratsherr Manfred Wolf.
Hier wird impliziert, dass es sich bei diesem Sport um gesundheitsgefährdende Aktionen handelt, die bleibende Schäden fast unweigerlich zur Folgen haben müssten, ja sogar der Tod der Athleten werde billigend in Kauf genommen.
Jedoch kommt eine Studie (PDF) der John Hopkins University, Baltimore, MD, zu einem für so manchen wohl überraschenden Ergebnis:
With an overall injury rate of 28.6 injuries per 100 fight participations, MMA competitions demonstrate a high rate of overall injury, but a rate in keeping with other combat sports involving striking.
MMA weist also eine vergleichbare Verletzungsrate wie andere Kampfsportarten, die Schläge beinhalten (im Gegensatz zu etwa Judo), auf. Was einen nicht wundert, wenn man etwa an die schweren Verletzungen eines Arthur Abrahams denkt, die dieser in einem von einem öffentlich-rechtlichen Sender übertragenen Kampf erlitt.
Viel wichtiger aber ist der Vergleich zwischen Boxen und MMA, wenn man sich die Schwere der potentiellen Verletzungen anschaut.
As opposed to professional boxing, MMA competitions have a mechanism that enables the participant to stop the competition at any time. The “tap out” is the second most common means of ending a MMA competition (Table 4) This unique characteristic, combined with more options of attack when competing, is thought to help explain a knockout proportion in MMA competitions that is almost half of the reported 11.3% of professional boxing matches in Nevada (Bledsoe et al., 2005).
Hier sieht man Erstaunliches. MMA wird als brutalerer, gefährlicher und potentiell tödlicher als Boxen wahrgenommen, jedoch enden nur halb soviele Kämpfe mit einem KO wie beim etabierten Faustkampf - was die Wahrscheinlichkeit einer gefährlichen Kopf- oder Hirnverletzung drastisch erhöht. Nicht umsonst beenden viele Profiboxer nach einem schweren KO die Karriere, da danach das Gesundheitsrisiko zu hoch erscheint.
Das Risiko bei MMA wird weiterhin minimiert, da ein Kampf nach einem Niederschlag sofort beendet wird. Der Kämpfer bekommt nicht wie beim Boxen zehn Sekunden, um wieder auf die Beine zu kommen. Nein, bei MMA ist der Kampf sofort vorbei, auch wenn der Kämpfer fünf Sekunden später wieder steht.
Oder in nackten Zahlen: In sanktionierten MMA-Kämpfen gab es weltweit bisher einen einzigen Toten, Sam Vasquez, der an seinen in einem Kampf am 20. Oktober 2007 erlittenen Hirnverletzungen verstarb. Boxen, selbst Motorsport, Football und der harmlose Fußball haben jeweils bisher weitaus mehr Todesopfer zu beklagen.
Trotz all dieser wissenschaftlich erwiesenen Fakten hat es MMA schwer. Der Grund ist schnell gefunden. Der Käfig und der Bodenkampf.
Zugegeben, der Käfig sieht martialisch aus. Jedoch hat dieser auch praktische Gründe, da dadurch verhindert wird, dass die Kämpfer aus dem Ring fallen. Beim Boxen muss der Kampf in den Seilen aus diesem Grund oft unterbrochen werden. Bei MMA ist dies ausgeschlossen.
Der Bodenkampf stellt für viele, die zum ersten Mal MMA sehen, einen Kulturschock dar. Auf Gegner, die auf dem Boden liegen, wird weiter eingeschlagen, zum Teil auch getreten. Was hier gerne vergessen wird: Der am Boden liegende Gegner ist in diesem Moment weder wehrlos noch erwartet er nicht diese Angriffe. Ein Kämpfer, der in einem MMA-Kampf zu Boden geht, nimmt sofort Verteidigungsposition ein, um die Schläge und Tritte abzuwehren.
Ist er dazu nicht in der Lage, weil er etwa durch Gegnereinwirkung zu Boden geht, ist der Kampf sofort vorbei.
Was von vielen Kritikern impliziert wird, der Angriff auf den wehrlos am Boden liegenden Gegner, kommt schlicht und ergreifend nicht bei MMA vor.
Es handelt sich hier um gut ausgegbildete Kämpfer, die auch gelernt haben, wie man sich am Boden zu verteidigen hat. Tritte an den Kopf sind hier grundsätzlich verboten. Hier einen Vergleich zu einem Rentner, der von mehreren Jugendlichen verprügelt wird, zu ziehen, ist nicht weniger als eine Frechheit.
Immer wieder wird bei der Diskussion um MMA an eine Aussage des US-Senators und späteren republikanischen Präsidentschaftskandidats John McCain aus dem Jahre 1995 erinnert. Er bezeichnete damals die Events der UFC als human cockfighting, als menschliche Hahnenkämpfe.
Fast fünfzehn Jahre später ist UFC der am schnellsten wachsende Sport in den USA, in gewissen Altersgruppen hat man das Boxen schon längst und vor kurzem auch NASCAR in der Popularität überholt. In Deutschland geht alles langsamer. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir in zehn Jahren auch hier nur den Kopf schütteln über die Äußerungen unserer Politiker, während wir populäre, deutsche MMA-Kämpfer im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bejubeln.

Bisher 14 Kommentare ↓
1 dogfood // 20. Mai 2009 um 14:11
Ich habe selber überlegt in den nächsten Tagen was dazu zu schreiben, allerdings war meine Initialzündung eher ein Interview in der FAZ mit Werner Schneyder.
http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E58B8BF896F3C4120AFA1AACCE47FDFAF~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Er argurmentiert geschickter, weil es nicht nicht an Fakten, sondern einem diffusen Gefühl festmacht — einem Gefühl das ich nachvollziehen kann.
Die Ratio kann deine Argumentation — auch in Abgrenzung zum Boxen — nachvollziehen. Allerdings neige ich eher zu Schneyder, dass das Image von MMA & Co. hier in Deutschland eher *etwas suggeriert*, was man/ich nicht haben möchte, auch wenn MMA ein reglemntierter Sport ist.
Theoretisch wäre das nun mein Problem, wenn ich MMA als zu extrem empfinde. Praktisch fürchte ich aber, dass dieses extreme Image von MMA sich in Deutschland auch auf Leute überträgt, die ich nicht motiviert sehen möchte, so einen Sport anzufangen und im Alltag anzuwenden.
Computerspiele/”Killerspiele” profitieren davon, dass die Spieleszene hier in Deutschland seit 25 Jahren gewachsen ist und die zweite/dritte Generation an Computerspielern “Counterstrike” und Konsorten einzuordnen verstehen. “Killerspiele” stellten für die 1te Generation aufgrund der Grafik und hohen Abstraktion noch kein Problem dar. Die jetzige Generation ist mit Spielen aufgewachsen und kann das größtenteils richtig einordnen, auch wenn die Spiele um etliche Größenordnungen realistischer aussehen.
Ich fürchte dies ist bei dem in Deutschland relativ neuen Phänomen MMA nicht der Fall.
Ich bin kein Freund eines Verbotes. Ich würde es aber begrüßen, wenn die MMA in Deutschland erstmal weiter auf kleiner Flamme kocht.
2 RealityCheck // 20. Mai 2009 um 18:09
Das ist ja das generelle Problem, was ich ansprach, dass Neues erstmal kritisch gesehen wird - weil nur die Extreme wahrgenommen werden.
Genauso ist es bei Fans. Da sieht man auch erst mal nur die Brutalität. Ich gebe zu, das war bei mir nicht anders, als ich damals UFC 4 zum ersten Mal sah. Da geht es nicht um Technik, um Taktik - sondern nur um ohmeingottkeineregeln.
Wenn es um die reine Trefferanzahl geht, würde ich - rein subjektiv, leider gibt es oder finde ich keine Zahlen dazu - das Boxen deutlich weiter oben auf der Skala ansiedeln. Alleine schon, weil beim MMA weitaus früher abgebrochen wird.
Und dass so ziemlich jede Sportart außer Polo auch Honks anzieht, die sich um Regeln und Feinheiten des Sports rein gar nicht scheren, ist ja auch klar - und dass aggressive Freizeitinhalte dafür anfälliger sind, auch. Die Gewöhnung der Fans, die Du forderst, und damit sie richtige Einordnung in die Lebenswirklichkeit, wird aber mit Sicherheit nicht von heute auf morgen passieren. Aber dafür ist es wichtig, dass MMA präsent ist. Siehe auch das Verhalten der Fans in den USA oder UK. Vor vier, fünf Jahren gab es regelmäßig Buhrufe, wenn es in den Bodenkampf ging, was sich inzwischen aber gebessert hat.
3 TommyB // 25. Mai 2009 um 1:54
Nr. 7 find’ ich gut.
4 ker0zene // 25. Mai 2009 um 14:57
Wie es im Artikel schon anklingt - die UFC ist nicht ganz unschuldig am Image. Die Stimmung gegen die Events ist hierzulande genau das, was man vor einigen Jahren auch in den USA erlebte, als man von County zu County zog und die Events zum Teil unter Ausnutzung juristischer Grauzonen auf dem Grund von Indianerreservaten abhielt. Ich denke, man hat daraus gelernt und ist inzwischen professioneller geworden und weiß sich auch besser darzustellen.
Vom technischen her ist der Sport imho deutlich kalkulierbarer (im Bezug auf die Risiken) als andere Vollkontakt-Kampsportarten. Problematischer ist wohl wirklich das Image, das ist letztlich die gleiche Geschichte wie sie andere Kampsportarten und sogar seinerzeitige “Exoten” wie American Football vor Jahren und Jahrzehnten durchmachen mußten - es geht dynamisch, intensiv, körperlich, roh zu - da springen Abwehrreflexe an, man vermutet die Verrohung der Jugend und schlechte Vorbilder. Vor einiger Zeit lief im DSF eine Sendung, die hier einen interessanten Aspekt einblendete - man gliederte junge Kämpfer in ein Team ein und bildete im eigentlichen “Einzelsport” MMA so einen Teamgedanken, der hier viel vom martialischen Image nehmen könnte.
Letztendlich wird das trotzdem kommen, wenn man ein paar Jahre abwartet. Um so mehr, wenn Leute wie Lieberberg mitmischen (immer noch besser als so manch halbseidener Boxstall, Öner anyone?). Denen bricht die Marge auf dem Musiksektor ein (obwohl die Branche da wenigstens überhaupt noch was verdient), da werden andere publikumsträchtige Märkte gerne genommen.
Zum Beissreflex diverser Politiker (und Medien) braucht man nichts mehr sagen.
5 hhacker // 30. Jun 2009 um 17:09
Sorry,
aber wenn man sich auf youtube umsieht: Da wird permanent auf schon bewußtlos am Boden liegende Kämpfer eingeschlagen und eingetreten. Die Ringrichter greifen viel zu spät ein. Mit Sport hat das nichts zu tun. Das ist einfach nur übelst und widerlich. Wer´s nicht glaubt: Wie gesagt, auf youtube gibt´s zig Beispiele. Verbieten? Ist mir wurscht. Sollen sich die Tiere nur gegenseitig zerfleischen. Aber nennt es nicht Sport.
6 RealityCheck // 1. Jul 2009 um 8:02
Genauso sorry, Du hast überhaupt nichts verstanden. Setzen, Sechs.
7 hhacker // 1. Jul 2009 um 17:23
Moment mal, da gibt es auch für einen Sechser-Schüler kein Verständnisproblem. Die unzähligen Videos, die diese Dinge zeigen, die mit Fairness als einem unabdingbaren Bestandteil von Sport nicht zu tun haben, sprechen für sich. Diese brutalen Körperverletzungsveranstaltungen braucht man zwar nicht zu verbieten, aber auch nicht zu pushen.
Deswegen: Setzen und Klappe halten. Sonst wird das nix mit dem Quali.
8 RealityCheck // 1. Jul 2009 um 19:02
Dann mal Butter bei die Fische, ohne den diffusen Verweis auf irgendwelche undefinierten You Tube-Videos:
Bei welchem Kampf, der unter den unified rules abgehalten wurde, wurde “permanent auf schon bewusstlos auf dem Boden liegende Kämpfer eingeschlagen und eingetreten”?
9 hhacker // 7. Jul 2009 um 14:25
Ich denke, diese und viele andere Videos geben genug Aufschluß darüber, was von diesem “Sport” zu halten ist. Daran kann sich die Jugend ein prima Beispiel nehmen, wie vor ein paar Tagen in München geschehen.
http://www.youtube.com/watch?v=E6nUPnl6K8Q
auch nicht schlecht:
http://www.youtube.com/watch?v=WOEaJTBDaLo
10 probek // 7. Jul 2009 um 16:05
OMFG.
11 RealityCheck // 7. Jul 2009 um 17:54
Und wieder, Thema verfehlt, setzen, sechs.
Erstens möge man mal darauf achten, wann der Referee den Kampf abbricht - da ist der Gegner in den seltesten Fällen wirklich schon im klassischen Sinne “ausgeknockt”.
Zweitens habe ich mit Absicht darauf verwiesen, doch bitte Kämpfe, die unter den unified rules abgehalten wurden, zu benennen. Dies ist nicht geschehen. Unter den unified rules sind etwa Tritte gegen den Kopf des am Boden liegenden Gegners nicht erlaubt. Die meisten der Kämpfe in dem ersten verlinkten Video fanden in Japan statt, die unter eigenen, laxeren Regeln Kämpfe veranstalteten. Das zweite Video besteht aus Szenen der ersten UFCs, als weitaus mehr “erlaubt” war und diese Veranstaltungen zum Großteil zurecht als Zirkus und nicht als Sport wahrgenommen wurden.
Ganz im Gegenteil finde ich sogar, dass das erste Video, da es auch tatsächlich Kämpfe unter unified rules beinhaltet, gerade Ihre Argumentation entkräftet.
Da sich bei mir immer mehr der Eindruck verfestigt, dass Sie nicht an einer ernsthaften Diskussion interessiert sind und dann auch noch das Thema Wirkungsforschung in einer unzulässigen, oberflächlichen Weise damit verquicken, ist das Thema hiermit für mich beendet.
12 hhacker // 8. Jul 2009 um 14:02
Schön, daß Sie mir endlich Recht geben.
13 Affliction MMA Freak // 24. Okt 2009 um 1:01
Ein sehr schöner Artikel, der beschreibt, wie einem die Meinung anderer aufgedrückt und wie in Deutschland mit manchen Sportarten umgegangen wird.
Ultimate Figthing ist ein Sport wie jeder andere und hier ist das Subjekt Sport auch wirklich noch zu gebrauchen, nicht wie beispielsweise im Fussball oder beim Golf. Beides Sportarten, die eine körperliche Anstregung vermissen lassen.
Ich finde sowas immer schade, wenn gerade von angesehene Ärzten Dinge in den Dreck gezogen werden.
Besonders schlimm ist es hier in Deutschland. In den USA ist Ultimate Figthing extrem angesehen wie hier Boxen.
Auch ist im Amiland das Verständnis viel größer wie hierzulande, weshalb sich einige noch ein Stückchen davon abschneiden können.
Ich würde vorschlagen. Erst angucken, dann die Hintergründe verstehen lernen und dann urteilen. Wem nicht gefällt, der soll den Fans nicht die Stimmung verderben.
Gruß
Ich
14 Fitness Freak // 27. Apr 2010 um 14:33
Gerade bezogen auf das MMA da hatte ich damals den Bericht in Stern TV gesehen wo ein Lehrer sogar dies gemacht hatte, der hatte wohl auch Mut sich als Beamter da in Spiegel TV reinzuseten und darüber zu berichten, findet ihr nicht?
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