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Eigentlich ist alles gesagt. Eigentlich.

28. April 2009, 8:44 · Kein Kommentar

Klinsmann ist weg, Heynckes da.Eigentlich war es absehbar, dass die Trennung früher oder später erfolgen würde. Siehe auch hier, hier, hier oder hier.

Dass ich Jürgen Klinsmann nur für den letzten Fehler in einer Fehlerkette halte, ist bekannt. Viel schwerwiegender sind die Verfehlungen des Vorstands, der nun mit der Entlassung des Trainers sich erstmal etwas Luft verschafft hat. Ein Verfehlen der Champions League, der Super-GAU, würde weiterhin dem Trainer angelastet werden und nicht auf den Vorstand zurückfallen. Auch der Aufsichtsrat (Beckenbauer, Markwort) geben und gaben kein gutes Bild ab (siehe auch bei Trainer Baade).

Das schlimme ist, dass diese ganze Geschichte nur noch mehr zeigt, wie nötig der FC Bayern einen Reformer wie Jürgen Klinsmann gebraucht hätte. Jedoch einen, der stärker ist als Klinsmann. Der sich gegen die Alteingesesenen durchsetzen kann. Und zwar nicht nur, um den Abstand zu Europas Spitze zu verkleinern. Angesichts der Investitionen von Quereinsteigern wie Wolfsburg oder Hoffenheim und der klugen Arbeit bei schlafenden Riesen wie HSV und Dortmund ist zu befürchten (je nach Sichtweise), dass erstmals seit dreißig Jahren die dauerhafte nationale Dominanz der Bayern ernsthaft in Gefahr ist.

Der DFB war anno 2004 verzweifelt, lieferte sich daher fast willenlos dem Konzept des Jürgen K. aus. Der FCB ist es nicht. Noch nicht.

Siehe auch probek und dogfoods Liveblog des gestrigen Tages.

Tags: Bundesliga · Fußball · Medien · Sport

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