Nachtrag zur Geschichte um die Rückennummern:
DFB-Kommunikations-Direktor Harald Stenger erwiderte auf Nachfragen zu der FIFA-Regelung bezüglich der Rückennummern folgendes (Quelle: Tagesanzeiger.ch):
«Die Weisungen der Fifa wurden von uns schon richtig interpretiert. Wir haben uns aber aus Praxisgründen entschlossen, auf die Namen der Spieler bei den Trikots zu verzichten.» Weil der Trainer das 18er-Kader erst spätestens 60 Minuten vor Beginn der Partie aushändigen müsse, sei eine kurzfristige Beflockung der Dresses mit den Spielernamen nicht mehr möglich, ergänzte Stenger.
Komisch, dass der reiche DFB nicht schafft, was Mazedonien und Schottland heute in der WM-Quali hinbekommen haben:



Bisher 16 Kommentare ↓
1 WM-Qualifikation: Liechtenstein gegen Deutschland | Du Gehst Niemals Allein // 6. Sep 2008 um 22:45
[...] des pfiffigen Ecken-Antipp-Tricks. Steffen Simon verschleierte nochmals die DFB-Fifa-Trikotbeflockungs-Affäre, und ich verstehe immer noch nicht, warum die 60-Minuten-Frist auch für den Zeugwart [...]
2 RealityCheck // 7. Sep 2008 um 1:02
Es erscheint aberwitzig, dass Herr Stenger ernsthaft behauptet, der DFB habe nichts falsch verstanden, aber auf einmal gegen Lichtenstein anders als gegen Belgien nicht mehr die Startelf von 1 bis 11 durchnumeriert wird.
Also zumindest das hat man definitiv falsch verstanden…
3 Lukas // 7. Sep 2008 um 15:47
einfach eine bescheuerte regel….
wir ösis beflocken ab sofort nur noch bei heimspielen, auswärts wirds einfach gelassen….
4 NoteMe // 7. Sep 2008 um 22:35
Ich find’ die Regel richtig, und wenn ein europäischer Fußballverband nicht in der Lage ist, ein paar Trikots zu bepflocken, liegt das Problem nirgendwo anders als bei eben diesem Fußballverband.
5 ckwon // 8. Sep 2008 um 16:55
Man hätte ja als Kompromiss Nummern von, sagen wir mal 1 bis 25 erlauben können. Dann könnte man zumindest ein paar Tage vorher schon die Trikots beflocken lassen, denn mehr Spieler nimmt man ja normalerweise nicht in so eine Länderspielwoche mit. Wäre dann auch noch erträglich.
6 RealityCheck // 8. Sep 2008 um 16:59
1 bis 23, wie bei WM und EM würde auch genügen.
Aber trotzdem, es ist ja nun offenbar so, dass gewisse Spieler, wenn sie im Kader stehen, ihre Nummer bekommen (etwa Schweinsteiger die 7, Ballack die 13). Wenn man nun diese sicheren Spieler nimmt und deren Trikots schon zuvor beflockt, bleiben nur noch eine handvoll von Ersatzspielern, deren Trikots man erst spätestens eine Stunde vor Anpfiff beflocken müsste. Und das sollte sogar der langsamste Zeugwart der Welt schaffen.
7 Fussy // 8. Sep 2008 um 20:37
Verstehe nicht ganz, warum man sich an an solchen Themen aufgeilt, die eigentlich keinen interessieren (Ausnahme: B…-Zeitung). Zudem scheint völlige Unkenntnis über die organisatorischen Abläufe zu herrschen. Ein “Zeugwart” ist für solche Dinge gar nicht zuständig. Es ist immer der Ausrüster. Wenn Adidas und der DFB nun beschließen die Spieler ohne Namenszug auflaufen zu lassen, hat das wohl seinen Ursprung in wirtschaftlichen Überlegungen, da während der Quali kaum Trikots verkauft werden und das Geschäft nur zu den wahren “Events” wie WM oder EM floriert. Leute, die nun plötzlich die Spieler nicht mehr voneinander unterscheiden können, nur weil der Name auf dem Trikot fehlt, sollten sich Sportarten zuwenden, in denen sie sich auskennen.
8 RealityCheck // 8. Sep 2008 um 20:43
Namenszüge auf den Trikots sind ein Service, außerdem lassen sich Trikots mit Namen ganz gut verkaufen.
Und die Adidas-Verschwörungs-Theorie geht daneben, da Frankreich (ebenfalls Adidas) weiterhin lustig mit Namen auf den Trikots aufläuft.
9 Fussy // 8. Sep 2008 um 21:33
Da gehören immer zwei dazu! Welche Abmachung Adidas mit dem französischem Fußballverband macht, braucht ja den DFB nicht zu interessieren. Außerdem trägt Frankreich ein neues Trikot. Und glaub mir, ich hab Ahnung. Ich verkaufe das Zeugs nämlich und bin örtlich ganz nah am Adidas-Stützpunkt Herzogenaurach dran. Während der Quali-Phase interessieren die Sachen keine Sau(Ausnahme = Regional, d.h. wenn in irgendeiner Stadt ein Spiel stattfindet, wie zuletzt in Nürnberg gegen Belgien). Sobald WM oder EM ist, geht das Geschäft so richtig los. Du darfst außerdem nicht vergessen, dass in Kürze das “neue” WM-Trikot vorgestellt wird. Das EM-Trikot wird schon nicht mehr gefertigt. Da verkaufen wir schon die Restbestände. Seh halt mal ein, dass Du nicht Recht hast.
10 RealityCheck // 8. Sep 2008 um 21:46
Ich kapier’ nicht, worauf Du hinaus willst?
Fakt ist, der DFB verkauft die Leute mindestens für dumm und schiebt den schwarzen Peter auf die FIFA. So blöde deren neues Reglement in Einzelheiten auch ist.
Die Leute, die gerne Namen auf dem Rücken sehen wollen, dann so abfällig zu betiteln, finde ich übrigens auch etwas daneben. Schubladendenken rules.
11 Fussy // 8. Sep 2008 um 22:08
Ich lebe von den Dummen, die sich ein solches Trikot kaufen. Jetzt verkaufe ich die Restbestände halt neutral. Ich bin doch froh, wenn kein Name und keine Nummer drauf sein muss. Erspart mir nen Haufen arbeit. Kapierst Du?
12 RealityCheck // 14. Sep 2008 um 11:48
Quelle
13 probek // 14. Sep 2008 um 12:23
Wenn das Zitat echt ist: Herr Bierhoff schafft es also nicht, seinem Zeugwart zum Beflocken der Trikots einen Assi (oder zwei oder drei …) hinzustellen? Kann man nicht erfinden.
14 RealityCheck // 7. Okt 2008 um 14:35
Hat der DFB-Zeugwart jetzt doch ‘ne flottere Maschine gefunden?
Nationalelf ab sofort wieder mit Namen auf den Trikots
15 RealityCheck // 7. Okt 2008 um 14:40
Und der Kapitän hat auch was zu dem Thema zu sagen:
Quelle
16 hilti // 7. Okt 2008 um 20:48
Ahja, dann hat die Presser ja wieder was zum “Krieg” Ballack vs. Bierhoff zu schreiben, falls die Bayern gerade uninteressant sind.
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